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TomTom leidet immer schlimmer unter Smartphones

Der größte europäische Navigationsgerätehersteller TomTom ist tief in die roten Zahlen gerutscht, während immer mehr Menschen mit ihrem modernen Handy statt mit dem Navi nach dem richtigen Weg suchen. Die niederländische Firma meldete einen Verlust von 489 Millionen Euro im zweiten Quartal.

Hintergrund ist eine gigantische Abschreibung von 512 Millionen Euro, weil die Firma ihre Geschäftsaussichten deutlich düsterer beurteilt und deshalb Firmenwerte nach unten korrigieren musste.

Der Umsatz von TomTom fiel um 13 Prozent auf 314 Millionen Euro, vor allem weil immer mehr Privatkunden auf ein Navi verzichten. Dagegen stieg der Umsatz mit der Autoindustrie, wie der Hersteller am Freitag in Amsterdam mitteilte. Ohne die Abschreibung wäre TomTom knapp in der Gewinnzone geblieben mit 11 Millionen Euro. Der Anbieter ist nach einer Übernahme hoch verschuldet.

Moderne Smartphones mit integriertem Navi

In modernen Handys ist eine Navi-Funktion integriert. Wer so ein Gerät hat, muss sich nicht noch ein Extra-Navi kaufen. Erst im Juni hatte der deutsche Navi-Hersteller Navigon seine Selbstständigkeit verloren und war vom größten US-Konkurrenten Garmin geschluckt worden.

(dapd )


 


 

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