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Niedersachsen

Tourismus im Land entwickelte sich 2009 sehr positiv

Eine positive Bilanz des Tourismusjahres 2009 hat Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) am Mittwoch bei der Vorstellung der Jahreszahlen in Hannover gezogen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Übernachtungen um 1,9 Prozent auf insgesamt 37,6 Millionen an und habe damit alle Prognosen übertroffen, so der Minister.

Niedersachsen profitierte 2009 vom Trend zum Urlaub im eigenen Land und konnte das Jahr mit dem besten Ergebnis seit der Expo 2000 abschließen. Im Vergleich der Bundesländer bleibt Niedersachsen hinter Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen auf Platz vier und behauptet seine Position unter den norddeutschen Reisezielen. Bei den Umfragen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist Niedersachsen bundesweit hinter Bayern bei den Urlaubsreisen der Deutschen auf Platz zwei. Im Gegensatz zum Süden Deutschlands, der über 2,5 Millionen Übernachtungen zum Vorjahr verloren hat, konnte der Norden die Marktanteile weiter ausbauen und über zwei Millionen neue Gäste dazu gewinnen.

Inseln stark gefragt

Nach Angaben des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) konnten Niedersachsens Urlaubsdestinationen sich weiter positiv entwickeln. Gewinner sind demnach insbesondere die Ostfriesischen Inseln (+ 114.446 Übernachtungen) und der Harz (+ 40.970 Übernachtungen). "Diese Zahlen belegen, dass sich die niedersächsischen Urlaubsregionen auch in wirtschaftlich schweren Zeiten mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Reisemarkt hervorragend behaupten konnten", so Bode. Der Minister betonte in diesem Zusammenhang die hohe Bedeutung des Tourismus als einen zentralen Wirtschaftsfaktor mit rund 360.000 Beschäftigten sowie einem Bruttoumsatz von jährlich mehr als 14 Milliarden Euro.

Weniger Übernachtungen in Städten

Zu leichten Rückgängen ist es hingegen in Regionen und Städten gekommen, die stark von den Geschäfts- bzw. Auslandsreisen abhängig sind. Die Zahl der ausländischen Übernachtungen ist 2009 im Durchschnitt um zwei Prozent zurück gegangen. Im Vergleich zu Stuttgart (-11,1 Prozent), stehe Hannover ( -2,4 Prozent) aber noch vergleichsweise sehr gut da, so der Minister.

(Redaktion)


 


 

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