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  • 18.11.2010, 07:52 Uhr
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GDF Suez Kraftwerk

Transformator der Superlative auf dem Weg nach Wilhelmshaven

Mittelfranken. Mit einem Transportgewicht von 495 Tonnen verließ der schwerste Transformator, den Siemens je gefertigt hat, am 12. November das Werk in Nürnberg. Das Steinkohlekraftwerk Wilhelmshaven ist der Bestimmungsort des Schwergewichts. Dort wird der Transport erst in über einer Woche eintreffen.

Der Maschinen-Transformator für das 800-Megawatt- Kraftwerk des Betreibers GDF Suez hat ein Transportgewicht von 495 Tonnen – ohne Isolieröl im Kessel und ohne Aufbauten wie Ausgleichsbehälter und Durchführungen, wie man bei Siemens Energy betont. Für den Transport zum Nürnberger Binnenhafen kam ein spezielles Schwertransportmittel zum Einsatz, eine so genannte Seitenträgerbrücke in einer besonderen, auf das Schwergewicht zugeschnittenen Auslegung. Dabei hängt der Transformator zwischen zwei Fahrzeugen, nur wenige Zentimeter über der Straße.

Denn der Transformator ist nicht nur schwer, sondern mit 5,30 Meter auch außergewöhnlich hoch. Um aus dem Werk heraustransportiert und rangiert werden zu können, musste ein Drittel des Mitarbeiterparkplatzes der Nürnberger dafür freigehalten werden – 114 von 388 Stellplätzen. Dieser Platz war nach Unternehmensangaben nötig, denn die eingesetzte Seitenträgerbrücke des Spezialfahrzeugherstellers Scheuerle sei die weltgrößte ihrer Art.

Der Schwerlasttransport der Superlative ging vom Werk zum Nürnberger Binnenhafen, wo der Trafo auf einen Roll-on-Roll-off-Ponton (RoRo) verladen wurde. Der Ponton bringt das Schwergewicht über den Rhein-Main-Donaukanal, über Main und Rhein nach Dordrecht und Delfzijl in Holland. Von dort geht es über die Nordsee bis nach Wilhelmshaven. In Wilhelmshaven verlässt das Schwerlastfahrzeug mit dem Transformator den Ponton und bringt den Transformator zu seinem Einbauort auf der Baustelle des Steinkohlekraftwerks. Auf ähnliche Weise soll Ende des Jahres ein baugleicher Maschinentransformator vom Nürnberger Werk nach Rotterdam zu einem anderen neu errichteten Steinkohlekraftwerk des selben Betreibers transportiert werden.

(Redaktion)


 


 

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