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Flughafen Bremen

Turkish Airlines eröffnet nach 40 Jahren erstmals neue Basis in Deutschland

Prominenter Neuzugang am Flughafen Bremen: Am Freitag eröffnete dort die türkische Fluggessellschaft Turkish Airlines erstmals nach 40 Jahren wieder eine Basis an einem deutschen Flughafen. Für den Bremer Flughafen ist der Neukunde ein großer Erfolg: die Airline gehört weltweit zu den ganz großen Playern in der Branche.

Turkish Airlines ist die viertgrößte Airline Europas. Sie zählt jährlich mehr als 32 Millionen Fluggäste. Als Werbegesichter verpflichten die Türken auch schon mal den international bekannten NBA-Basketballprofi Kobe Bryant.

Den Beginn macht am Flughafen Bremen die neue Streckenverbindung von/nach Istanbul, die ab dem 28. Mai 2012 auch erstmals als täglicher Linienflug angeboten wird. Bis dahin wird die 13-Millionen-Metropole am Bosporus erst einmal vier Mal in der Woche jeweils dienstags, donnerstags, samstags und sonntags angeflogen. 

Anschlussflüge in Istanbul können erreicht werden

Die Flugzeiten sind nach Angaben des Flughafens so gelegt, dass alle Anschlussflüge innerhalb der Türkei, in den Nahen und Mittleren Osten sowie nach Afrika, Asien und Amerika über die türkische Metropole erreicht werden können. Zum Einsatz auf der Strecke sollen ausschließlich moderne und emmissionsreduzierte Flugzeuge vom Typ Airbus A 320 kommen. Der A320 verfügt über 159 Sitze und eine Frachtkapazität von ca. 7,7 Tonnen.

„Die Zusammenarbeit zwischen Bremen und der Türkei erlebt mit der direkten Anbindung an Istanbul eine neue Qualität. Die traditionsreiche Handelsstadt Bremen wird nun direkt an die aufstrebenden Wirtschaftsmotoren des Orients schneller und direkter angebunden. Durch unser WFB-Büro vor Ort, die unternehmerischen Kooperationen im Hafen und Logistiksegment wie auch dem kulturellen Austausch mit unserer Partnerstadt Izmir bestehen schon bislang vielfältige Kontakte die nun von dieser neuen Verbindung profitieren können,“ so Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD).

Anderswo sieht man die Ansiedlung der Airline derweil sportlich: nach Angaben von Werder Bremen-Chef Klaus Allofs könnte sich womöglich eine türkische Airline als Trikotsponsor engagieren. Welche das genau sein könnte, blieb am Freitag noch ein großes Geheimnis...

(Red. / oy)


 


 

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