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Umfrage

Meppen punktet bei Betrieben

Eine Befragung der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim bei den regionalen Unternehmen zur Standortzufriedenheit belegt erneut, dass die Region insgesamt hervorragend aufgestellt ist.

Auch der Standort Meppen kann bei den ansässigen Betrieben gut punkten. Dies ist das Ergebnis der rund 100 Unternehmensantworten und zusätzlicher persönlicher Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmern zu den Stärken und Schwächen des Standortes Meppen. Die IHK hat die Auswertung nun unter der Bezeichnung „IHK-Standortmonitor“ veröffentlicht und im persönlichen Gespräch vor Ort vorgestellt.

„Bei 29 von insgesamt 30 abgefragten Standortfaktoren sind die Unternehmen überwiegend zufrieden. Und bei 14 von 19 vergleichbaren Faktoren verbesserte sich die Bewertung gegenüber unserer Umfrage aus dem Jahr 2004“, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf anlässlich der Präsentation der Ergebnisse bei Bürgermeister Jan Erik Bohling. Mit dieser insgesamt positiven Bewertung könne Meppen zufrieden sein.

„Das gute Ergebnis, insbesondere der enorme Beschäftigtenzuwachs ist eine Bestätigung unserer Arbeit der vergangenen Jahre. Wir dürfen jetzt allerdings nicht nachlassen. Die IHK-Umfrage zeigt, an welchen Stellen wir anpacken können und müssen“, kommentierte Bohling die Ergebnisse.

Stärken sehen die Unternehmen bei der Standortattraktivität und damit bei den so genannten weichen Standortfaktoren wie dem Wohnumfeld, dem Landschaftsbild oder den Freizeit- und Kulturangeboten. „Dies ist erfreulich, denn gerade diese Faktoren spielen für die Rekrutierung von Fachkräften eine immer wichtigere Rolle“, erklärte Graf. Und gerade die Fachkräftesicherung sei aus Sicht der Meppener Unternehmen ein zentrales Handlungsfeld. Vor allem mit der Verfügbarkeit von beruflich qualifizierten Arbeitskräften sind die Unternehmen unter dem Strich unzufrieden. Dies sei die Schattenseite der ausgezeichneten Arbeitsmarktentwicklung. Mit einer Arbeitslosenquote von unter 3 % gebe es in der Stadt nahezu Vollbeschäftigung. Das erschwere den Betrieben die Suche nach Personal.

Graf führte aus, dass es wichtig sei, die positiven Faktoren noch offensiver zu vermarkten. „Wichtig ist, dass dabei alle Partner in der Stadt an einem Strang ziehen und den Standort auch gemeinsam voranbringen wollen“, erklärte Bohling.

Gute Entwicklungschancen sieht die Stadt im Einzelhandel. MEP und Innenstadt könnten sich gut ergänzen. „Die Stadt sorgt aktuell zur Weihnachtszeit mit einer Ausweitung des Weihnachtsmarktes, durchgängiger Beleuchtung und Weihnachtsbaumgalerie für eine gute Verbindung zwischen MEP und Innenstadt“, so Bohling.

Hintergrund: Im Frühjahr dieses Jahres hat die IHK rund 7.100 Unternehmen im IHK-Bezirk zu ihrer Standortzufriedenheit befragt. Gut jedes fünfte Unternehmen (22 %) nahm teil. Für die Befragung bewerteten die Befragten 30 Standortfaktoren im Hinblick auf Wichtigkeit und Zufriedenheit: Darunter die Infrastruktur, die Standortkosten, das Arbeitskräfteangebot, das Wirtschaftsklima oder die Standortattraktivität. Darüber hinaus wurden Interviews mit rund 100 Unternehmern und Führungskräften geführt.

(Redaktion)


 


 

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