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Druckindustrie

Umsatz und Beschäftigtenzahl 2010 weiter rückläufig

Die Druckindustrie wartet weiter auf eine Konjunkturbelebung. Für das Jahr 2011 rechne die Branche mit einer Umsatzstagnation, sagte der Präsident des Bundesverbandes Druck und Medien, Rolf Schwarz, am Mittwoch in Frankfurt am Main. Erst für 2012 werde mit einem leichten Umsatzzuwachs von 1,5 Prozent gerechnet.

Insgesamt erwirtschaftete die Branche im vergangenen Jahr 20,3 Milliarden Euro. Doch während das verarbeitende Gewerbe dabei gegenüber 2009 ein Umsatzwachstum von 14,5 Prozent erzielte, büßte die Druckindustrie 2,5 Prozent ihres Umsatzes ein. Auch die Zahl der Beschäftigten ging um 4,3 Prozent auf 158.751 zurück.

Zahl der Beschäftigten um ein Viertel gesunken

Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Beschäftigten damit um mehr als ein Viertel gesunken. Auch die Zahl der Betriebe sank im gleichen Zeitraum um fast 4.000 auf etwa 10.000. Die Zahl der Insolvenzen ging im vergangenen Jahr zumindest leicht auf 190 zurück (2009: 228).

Anfang 2011 hat sich die Lage der Druckindustrie leicht verbessert. Bereits im zweiten Quartal habe die Branche aber schon wieder ein Minus verzeichnet, sagte Verbandschef Schwarz, der einen "eindringlichen Appell" an die Politik richtete, mittelständische Unternehmen steuerlich zu entlasten.

(dapd )


 


 

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