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Uni Oldenburg & Jade Hochschule

Komusiewicz Vorsitzender des gemeinsamen Lenkungsausschusses

Die Senate und Hochschulräte der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule haben in dieser Woche ihre Zustimmung signalisiert, dass der ehemalige Staatssekretär im Brandenburgischen Wissenschaftsminiterium, Johann Komusiewicz, zum Vorsitzenden ihres gemeinsamen Lenkungsausschusses bestellt wird.

Laut Niedersächsischem Hochschulgesetz hat der Lenkungsausschuss die Aufgabe, die Entwicklung der beiden Hochschulen zu steuern und die Fächer und Fächergruppen festzulegen, die sowohl Universität wie auch Jade Hochschule anbieten. Bei der Entwicklungsplanung soll künftig auch die Besetzung von Professorenstellen aufeinander abgestimmt werden.

Wanka: Gremium ist ein Novum

Mit einem Richterspruch im Jahr 2010 ist auch die Debatte über die Zulässigkeit des Gremiums verstummt. Zuvor war heftige Kritik an dem neuen Lenkungsausschuss geübt worden, da Kritiker eine Entmachtung derbislang zuständigen - und per Abstimmung gewählten - Hochschulgremien befürchteten. „Mit dem Lenkungsausschuss beschreiten wir deutschlandweit einen neuen Weg im Hochschulbereich. Nachdem der Niedersächsische Staatsgerichtshof bereits im letzten Jahr diesem Novum der Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen seine Zustimmung erteilt hat, wurde mit der Wahl von Dr. Johann Komusiewicz zum Ausschussvorsitzenden ein weiterer wichtiger Schritt getan“, so die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Johanna Wanka, zu den Senatsentscheidungen.

Gemäß §54a des Niedersächsischen Hochschulgesetzes ist für die Universität Oldenburg und die Jade Hochschule ein gemeinsamer Lenkungsausschuss als zentrales Organ vorgesehen. Dieser wird aus den beiden Präsidien und einem vom Fachministerium – im Einvernehmen mit den Senaten und den Hochschulräten der beiden Hochschulen – bestellten Mitglied gebildet. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Das vom Fachministerium bestellte Mitglied führt den Vorsitz.

Komusiewicz arbeitete auch in Thüringen

Dr. Johann Komusiewicz studierte Mathematik an der Universität Jena, wo er 1971 auch promovierte und bis 1990 als Lektor für Numerische Mathematik und Bereichsoberassistent des Fachbereichs Numerik/Optimierung tätig war. Im Anschluss war der heute 65-Jährige bis zum Jahr 2005 zunächst Referats-, dann Abteilungsleiter im Thüringer Wissenschaftsministerium. Von 2006 bis 2009 war er Wissenschafts-Staatssekretär des Landes Brandenburg. Komusiewicz war für den Freistaat Thüringen aktives Mitglied in verschiedenen Ausschüssen und Arbeitsgruppen, u.a. der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Wissenschaftsrates, der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, der Kultusministerkonferenz sowie der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung.

(Redaktion)


 


 

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