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Amnesty-Fotoausstellung über Flüchtlingsschicksale war ein großer Erfolg

Am 20. Juni startete im Foyer der Universitätsbibliothek Oldenburg die Fotosausstellung "Unsichtbare Opfer – Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko“. Begleitet wurde die Wanderausstellung von Amnesty International von mehreren Expertenvorträgen. Aufgrund des großen Interesses war die Ausstellung um mehr als 10 Tage bis zum 20. Juli 2011 verlängert worden.

Die Ausstellung beleuchtete einen Monat lang in eindrucksvollen Bildern die in der Öffentlichkeit kaum bekannten Seiten der weltweiten Migrationsbewegungen. Im stark besuchten Foyer der Oldenburger Universitätsbibliothek am Campus Haarentor zog die Ausstellung über Wochen immer wieder Interessierte an. Zusammengestellt worden war die Ausstellung von Amnesty International.

Viele Tausende von Menschen jedes Jahr

Viele Tausende von Menschen aus Mittelamerika begeben sich beispielsweise jedes Jahr auf eine Reise durch Mexiko, um in die USA zu gelangen. Diese Reise ohne Aufenthaltspapiere ist laut Amnesty International voller Gefahren: Unfälle und Übergriffe sind keine Seltenheit. Nicht zuletzt gilt es ein gewaltiges Bollwerk an der mexikanisch-amerikanischen Grenze zu überwinden. Dort wachen amerikanische Grenzschützer mit High Tech, Stacheldraht und schwer bewaffnet darüber, dass illegale Einwanderer die Grenze nicht passieren. Und auch die Reise zum wo auch immer liegenden Ziel in den USA ist für die Illegalen mit großen Herausforderungen verbunden.

Expertenvorträge sehr gut besucht

Die nun zu Ende gegangene Fotoausstellung dokumentierte das Leben der MigrantInnen, ihre Schicksale, ihre Verwundungen und auch ihren Tod. In Begleitvorträgen lieferten darüber hinaus Experten von Amnesty International, der UNO-Flüchtlingshilfe und vom IBKM bei sehr gut besuchten Vorträgen Hintergrundinformationen zu Flucht und Fluchtgründen der Latinos.

In den Begleitvorträgen sprachen u.a. Hauke Lorenz von Amnesty International (Thema: „Unsichtbare Opfer – Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko, Reinhold Friedl von der Uno-Flüchtlingshilfe (Thema: „Flucht und erzwungene Migration – Antworten auf die Herausforderungen dieses Jahrzehnts“) und Prof. Hans-Peter Schmidtke (Thema: „Lebensqualitäten im gelobten Land – Latinos in den USA“)

Veranstalter der Fotoausstellung waren die Universitätsbibliothek Oldenburg, das Interdisziplinäre Zentrum für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) der Universität Oldenburg und Amnesty International.

(Redaktion)


 


 

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