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Oldenburg

Die UNO-Flüchtlingshilfe lud zum Neujahrsempfang

Die Vereinten Nationen (UNO) kennen viele. Viele kennen auch die weißen UN-LKWs, die in Krisengebieten auf der ganzen Welt unterwegs sind. Doch nur wenige wissen, dass die Organisation, die ihren Deutschland-Sitz in Bonn hat, auch in Oldenburg ein Regionalbüro für Norddeutschland unterhält. Und dort lud Regionalleiter Dr. Reinhold Friedl kürzlich zum Neujahrsempfang.

Auch angereist war der Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe aus Bonn, Dirk Sabrowski, der einen Gastvortrag in Friedls Seminar an der  Oldenburger Universität hielt und über Aufgaben und Projekte der Organisation informierte.

Sabrowski ging dabei auf einige Projekte ein, die die UNO-Flüchtlingshilfe 2009 unterstützt hat, unter anderem in Südsudan, Pakistan, Uganda, Algerien, Sri Lanka und Tschad sowie Psychosoziale Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer in Deutschland

Preis für Kampagne über Flüchtlinge in der Sahara

Für ihr Projekt „Benefizmarathon für saharauische Flüchtlinge“ hat die UNO-Flüchtlingshilfe zudem die höchste Auszeichnung der PR-Branche im deutschsprachigen Raum erhalten, den „Internationalen Deutschen PR-Preis 2009“ in der Kategorie Events. Friedl erläuterte weiter, dass es gegenwärtig 42 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene auf der Welt gebe. „Die meisten von ihnen“ so erklärte er, „werden vom UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) betreut, das dafür bereits zweimal den Friedensnobelpreis erhielt.“

Zum Neujahrsempfang seiner Organisation hatte Friedl, Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe in Norddeutschland, nach dem Vortrag in das Lokal "Carl´s" nahe der Universität geladen. 

Großer Andrang beim Vortrag und Neujahrsempfang

Beide Veranstaltungen waren trotz des Winterwetters und etlicher auswärtiger Gäste nach den Worten der Veranstalter "sehr gut besucht." Zudem konnten Friedl und Sabrowski zahlreiche Gäste von anderen Flüchtlings- und Wohlfahrtsorganisationen, von Kirchen und Schulen, aus Industrie und Gewerkschaften, von Schifffahrt und aus dem Universitätsbereich begrüßen. „Leider,“ so Friedl, „waren anreisende Gäste aus Afghanistan und Bethlehem im Westjordanland aufgrund des Wetters bei Zwischenstopps stecken geblieben.“

„Wenn das UN-Team vor Ort UNHCR-Expertise und Hilfsgüter benötigt, stehen wir bereit." ( Melissa Fleming vom UNHCR zur Haiti-Katastrophe)

Haiti: UNHCR mit begrenztem Mandat

Bei der aktuellen Haiti-Katastrophe ist die UNO-Flüchtlingshilfe nur mittelbar im Einsatz, weil das UNHCR-Mandat sich hauptsächlich auf Flüchtlingssituationen oder Vertreibungen von Volksgruppen innerhalb von einzelnenn Ländern und nicht auf Naturkatastrophen bezieht. Dennoch ist derzeit ein UN-Team vor Ort. Zwei Flugzeugladungen mit 2.130 Zelten und 18.550 Plastikplanen für fast 93.000 Erdbebenopfer sind bereits in Haiti eingetroffen oder auf dem Weg. Sechs Krankenhauszelte hat man vor Ort errichtet. „Wenn das UN-Team vor Ort UNHCR-Expertise und Hilfsgüter benötigt, stehen wir bereit“, so Sprecherin Melissa Fleming vom UNHCR in Genf.

Weitere Informationen zur UNO-Flüchtlingshilfe finden Sie hier

(Redaktion)


 


 

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