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Berliner Großflughafen BBI

Unternehmen aus Niedersachsen und Hamburg sichern sich Aufträge

In einer weiteren Runde haben die Betreiber wieder Teilaufträge für den Bau des Terminals am neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg International (BBI) vergeben. Auch zwei Unternehmen aus Niedersachsen und Hamburg kamen dabei zum Zug.

Technische Gebäudeausrüstung

Die Bietergemeinschaft „Fluggastterminal“ bestehend aus den Firmen Imtech Deutschland GmbH & Co. KG (Hamburg) und caverion GmbH (Stuttgart) erhielt nach europaweiter Ausschreibung den Zuschlag für die "Ausführungsleistungen Sanitär-, Heizungs-, Kälte-, Lüftungs- und Klimaanlagen“. Zum Leistungsumfang gehört die komplette Herstellung der Anlagen für das Fluggastterminal sowie der Piers Nord und Süd.

Bis zur Inbetriebnahme des BBI am 30. Oktober 2011 sind durch die Bietergemeinschaft insgesamt 48.000 Sprinklerköpfe, 177.000 Meter Rohrleitungen, 210.000 m2 Blechkanäle für Lüftungstechnik, 320 Lüftungsanlagen mit einer Gesamtluftleistung von neun Millionen m3/h sowie 1.300 Sanitärobjekte zu installieren. Außerdem werden im Rahmen dieses Auftrags wichtige Komponenten der Geothermieanlage installiert, mit der künftig 15 Prozent des Jahreswärme- und 31 Prozent des Jahreskältebedarfes des Fluggastterminals abgedeckt werden. Die Montagearbeiten beginnen im Juni 2009.

Gebäudehülle

Ebenfalls nach europaweiten Ausschreibungen wurden drei Aufträge für die Erstellung der Gebäudehülle des Terminals vergeben: Die Vergabe der „Stahlbaukonstruktionen“ für Terminalhalle und "Mainpier" ging an die Firma Eiffel Deutschland Stahltechnologie GmbH (Hannover). Den Zuschlag für die „Fassadenarbeiten, Dachkonstruktionen und Dachbeläge der Terminalhalle und Mainpier“ erhielt die Firma Seele GmbH & Co. KG in Gersthofen. Der Auftrag für die „Fassadenarbeiten, Dachkonstruktionen und Dachbeläge für Pier Nord und Pier Süd“ wurde an die Bietergemeinschaft Radeburger Fensterbau GmbH/Rapid GmbH/Gebr. Schneider GmbH & Co. KG aus Radeburg/Bärwalde vergeben.

Die zeitgerechte Vergabe der Leistungen gewährleistet, dass Mitte 2009 mit der Stahlbaumontage des 48.000 m2 großen Daches der Terminalhalle begonnen werden kann. Der rechtzeitige Start der nachfolgenden Fassadenarbeiten und des Innenausbaus ist mit den Vergaben ebenfalls abgesichert.

Beeindruckender Leistungsumfang

Die Firmen erbringen den beeindruckenden Leistungsumfang von: 8.800 t Stahlbaukonstruktion, 9.200 m2 seilverspannte Stahl-Glas-Fassade, 30.000 m2 Pfosten-Riegel-Fassaden, 51.500 m2 Stahltrapezblech, 9.100 m2 Textile Wandbekleidung, 12.800 m2 Stahl-Glas-Oberlichter und  99.800 m2 Dachabdichtungsarbeiten.

(Redaktion)


 


 

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