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Jobmesse in Bremen

37 Unternehmen aus der Gesundheitsbranche stellten sich vor

Mit konkreten Stellenangeboten, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten präsentierten sich am Freitag 37 Unternehmen mit ihren Produkte und Dienstleistungen auf der "G-win"-Jobmesse für Gesundheitsberufe im World Trade Center Bremen. Impulsvorträge ergänzten das Programm.

Bremen hat nach Angaben der Wirtschaftsförderung (WFB) Bremen im Kernbereich der Gesundheitsbranche etwa 35.000 Beschäftigte, hinzu kämen weitere in Gesundheitsverwaltung, Krankenkassen, Apotheken, Gerontotechnik, Gesundheitshandwerk und weiteren Branchen.

Fachbetrieb Richter Orthopädie stellte sich vor

Mit dabei auch Tobias Orgelmann vom Fachbetrieb Richter Orthopädie im Bremer Viertel. Das Unternehmen kann bereits auf eine 102 Jahre währende Tradition zurückblicken und wird bereits in der 5. Familiengeneration geführet. Orgelmann informierte an seinem Stand über Berufe im Unternehmen und lud nach eigenen Angaben 8 Interessenten zum Praktikum in den 22-Mann-Betrieb ein. Beim Praktikum im Betrieb können sich die Asprianten dann bewähren und haben dann womöglich die Chance auf einen Job. Während der Messe kamen aber nicht nur Jobinteressierte, sondern laut Orgelmann beispielsweise auch Anwender von Prothesen, die der Betrieb unter anderem herstellt. Am Stand wurden sie auch damit konfrontiert, dass eine Beinprothese nicht unbedingt im Einheitsdesign daher kommen muss: wer es wild mag, bekommt bei Richter Orthopädie auch einen Bein-Ersatz mit nachempfundenen Tätowierungen.

Bremen befürchtet Fachkräftemangel

Laut aktueller Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit dem Darmstädter WifOR-Institut wird es für Deutschlands Gesundheitswirtschaft schon bald eng: 140.000 Pflege- und andere nicht-ärztliche Fachkräfte fehlen bis zum Jahr 2020, zehn Jahre später sollen es schon 950.000 sein. Der Bedarf im Bereich Altenpflege ist dabei nicht einmal berücksichtigt, so die WFB.

„Man muss vom Reden ins Handeln kommen“, sagte auch Bremens Gesundheitssenatorin Ingelore Rosenkötter (SPD). Die Frage, wie zukünftig gehandelt werden soll und kann, stand deshalb im Mittelpunkt des Fachsymposiums, welches parallel zur Jobmesse im World Trade Center Bremen stattfand. In 13 Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen wurden Lösungswege für aktuelle Probleme wie den drohenden Fachkräftemangel aufgezeigt und diskutiert. Auf dem Programm stehen beispielsweise neue Ausbildungsformen oder auch die Neuaufteilung der Kompetenzbereiche zwischen Medizinern und Pflegepersonal.

(Redaktion)


 


 

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