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Niedersachsen

Zahl der Unternehmensinsolvenzen flacht ab - mehr Verbraucherinsolvenzen

Nach Angaben des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) beantragten im 1. Halbjahr 2010 insgesamt 1.296 Unternehmen ein Insolvenzverfahren (2009: 1.334 Fälle) bei einem niedersächsischen Amtsgericht. Im 1. Halbjahr 2008 lag die Zahl der Unternehmensinsolvenzen bei 1.184 Fällen. Somit flacht die Zahl etwas ab.

Von 1.296 Insolvenzanträgen konnten in den ersten 6 Monaten nach LSKN-Angaben 944 Verfahren eröffnet werden, 352 Insolvenzanträge wurden mangels Masse abgewiesen. Der entstandene wirtschaftliche Schaden belief sich demnach auf voraussichtliche Forderungen in Höhe von 782 Millionen Euro. Dieser liegt damit dennoch um 121 Mio. Euro höher, als noch im 1 Halbjahr 2009 (661 Mio. Euro). Im 1. Halbjahr 2008 betrug der wirtschaftliche Schaden allerdings schon 802 Mio. Euro.

Mehr Verbraucherinsolvenzen als 2009

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen stieg im 1 Halbjahr um 13,6 % (+867 Anträge). Von Januar bis Juni 2010 wurden insgesamt 7.262 Verbraucherinsolvenzverfahren beantragt. Davon wurden 7.155 Insolvenzverfahren eröffnet, 17 Anträge wurden mangels Masse abgewiesen und bei 90 Insolvenzfällen wurde ein Schuldenbereinigungsplan angenommen. Die Höhe der voraussichtlichen Forderungen belief sich auf 360 Millionen Euro.

(Redaktion)


 


 

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