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Boeing will Dreamliner für Tests wieder fliegen lassen

Boeing will seinen aus dem Verkehrs gezogenen Jet 787 Dreamliner für Testflüge wieder starten lassen und dringt bei der zuständigen US-Luftsicherheitsbehörde FAA auf eine Ausnahmegenehmigung. Eine Sprecherin der Behörde sagte, die Anfrage werde bewertet.

Am 7. Januar war es zu einem Batterie-Feuer an Bord einer 787 auf dem Flughafen von Boston gekommen. Eine Woche später musste eine weitere 787 in Japan wegen Rauch aus der überhitzten Batterie notlanden. Kurz danach wurden alle 787 weltweit mit einem Startverbot belegt. Führend bei den Ermittlungen ist die FAA.

Nach einem Bericht der "Seattle Times" will Boeing die Batterie im Flugbetrieb testen. Allerdings würden noch Wochen oder gar Monate vergehen, ehe das Flugzeug wieder mit Passagieren fliegen dürfe, schreibt die Zeitung und beruft sich auf ungenannte Quellen.

Problemursache noch unbekannt

Bisher ist völlig unklar, wie es zu den Problemen mit der neuartigen Lithium-Ionen-Batterie kam. Der Energiespeicher ist leichter als vergleichbare herkömmliche Technik und hilft so mit, das Flugzeug leichter und sparsamer zu machen.

Der erst 2011 in Dienst gestellte Dreamliner ist das prestigeträchtigste Projekt des Airbus-Konkurrenten aus den USA. Allerdings kam es schon vor dem Jungfernflug immer wieder zu technischen Problemen.

(dapd)


 


 

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