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Varusschlacht wird in Kalkriese geschickt vermarktet

Die Schlacht zwischen dem römischen Feldherrn Varus und dem Cheruskerfürsten Arminius fand vor 2.000 Jahren statt. Vielleicht hatte sie tatsächlich welthistorische Bedeutung. Selbst das wird von einigen Wissenschaftlern inzwischen ja bezweifelt. Nicht bekannt ist bislang auch der genaue Ort, an dem das antike Gemetzel stattgefunden hat. Irgendwo in Ostwestfalen-Lippe in NRW oder doch in Niedersachsen? Hobby-Archäologen und hochrangige Experten reden sich über diese Frage immer noch die Köpfe heiß.

Fast wie ein pazifistisches Wunder wirkt dagegen die Tatsache, dass zum 2000. Jahrestag der Varusschlacht eine gemeinsamen Ausstellung in Haltern, Detmold und Bramsche-Kalkriese stattfindet. Mehr als 260.000 Besucher haben bereits ihr Interesse bekundet. Doch nun gibt es plötzlich wieder Dissonanzen. Kalkriese präsentiert wie aus heiterem Himmel neue Funde, die angeblich auf die Varusschlacht hindeuten. Experten überzeugt das zwar immer noch nicht. Es zeigt aber, dass die Niedersachsen clever sind. Sie haben in Kalkriese Fördermittel in Millionenhöhe abgegraben und vermarkten ihr Schlachtfeld äußerst geschickt.

Der Autor Hubertus Gärtner ist Reporter bei der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung "Neue Westfälische"

(Redaktion)


 


 

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