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Klimaschutzmaßnahmen für die Schifffahrt

VDR begrüßt die Einigung der International Maritime Organization

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) unterstützt das in der vergangenen Woche im Umweltausschuss der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (MEPC 62) verabschiedete Paket zu technisch-betrieblichen Effizienzmaßnahmen. Im Mittelpunkt stehen der „Energy Efficiency Design Index“ (EEDI) und der „Ship Energy Efficiency Management Plan“ (SEEMP).

Der EEDI ist laut VDR im Kern ein Maß für den Effizienzstandard neuer Schiffe. Künftig werden EEDI-Höchstgrenzen für Neubauten verbindlich, die in den anstehenden Jahren sogar um bis zu 30 Prozent verschärft werden. Mit dem SEEMP soll zudem der Betrieb existierender Schiffe optimiert werden.

„Wichtig war uns, diesen Schritt in der IMO zu vereinbaren, um sie einheitlich, flaggen- und damit wettbewerbsneutral auf globaler Ebene festzulegen“, so das geschäftsführende Präsidiumsmitglied des VDR, Ralf Nagel.

Die Regelung wird nach VDR-Angaben als Ergänzung der IMO-Umweltschutzkonvention MARPOL und deren Anhang VI (Vermeidung von Luftverunreinigung durch Seeschiffe) ausgestaltet
und tritt im Jahr 2013 in Kraft.

VDR: Internationale Lösung notwendig


„Unser Augenmerk richtet sich nun auf die anstehenden Aufgaben, zum Beispiel auf die so genannten markt-basierten CO2-Minderungsmaßnahmen. Eine tragfähige internationale Lösung ist ebenso unser Ziel, “ so Nagel. Eine Europäische CO2-Initiativen für die Schifffahrt lehnt der VDR ab.

(dapd )


 


 

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