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EU-Industriekommissar

Verheugen empfiehlt Staatshilfen für notleidende Werften

EU-Industriekommissar Günter Verheugen (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, notleidenden Werften mit staatlichen Hilfen aus der Krise zu helfen. "Wenn das mit dem EU-Wettbewerbsrecht übereinstimmt und einer erfolgreichen Umstrukturierung dient, sollte dies geschehen", sagte der SPD-Politiker der in Bremen erscheinenden Tageszeitung "Weser Kurier".

Allerdings sei dies Sache der nationalen Regierungen, einzelne Unternehmen zu unterstützen. Im Gemeinschaftsetat der EU sei dafür kein Geld vorgesehen, so Verheugen vor der morgigen Schiffbaukonferenz in Bremerhaven. Eingeladen sind dort Vertreter von Europas führenden Werften und Schiffszulieferern, die zuständigen Minister der Mitgliedsstaaten und die Gewerkschaften. Im Rahmen der Initiative "Leadership 2015" soll nach einem Zukunftsmodell für die Werften gesucht werden. 

"Wir möchten, dass die europäischen Unternehmen in ihren Marktsegmenten die führende Rolle behalten und ausbauen." (EU-Industriekommissar Günter Verheugen) 

"Green Ships" sollen der Branche Schub geben

"Wir möchten, dass die europäischen Unternehmen in ihren Marktsegmenten die führende Rolle behalten und ausbauen", sagte Verheugen. Die EU setzt dabei auf die Entwicklung von "Green Ships", von Schiffen, die dank umweltfreundlicher Technologien nicht nur sparsamer sind, sondern auch weniger Schadstoffe ausstoßen. Die EU werde diesen Prozess finanziell flankieren, der Fördertopf für die maritime Forschung soll dafür deutlich aufgestockt werden, kündigte Verheugen an. Erste Beschlüsse sollen bereits morgen verkündet werden.

(Redaktion)


 


 

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