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Verkauf von U-Booten

ThyssenKrupp will Kooperation mit Ferrostaal beenden

Der Dax-Konzern ThyssenKrupp will einem Magazinbericht zufolge einen Schlussstrich unter seine Zusammenarbeit mit dem Essener Industriedienstleister Ferrostaal ziehen.

Die gemeinsamen Geschäfte beim Verkauf von U-Booten müssten "schnellstmöglich" beendet werden - "notfalls auch durch einseitige Kündigung", zitiert der "Spiegel" aus einem Brief, den der Vorstand der ThyssenKrupp Marine Systems im Oktober offenbar an Ferrostaal-Vorstand Joachim Ludwig schrieb. Beide Konzerne sind bislang zu gleichen Teilen an der Vertriebsfirma Marine Force International (MFI) in London beteiligt.

Korruptionsaffäre soll Hintergrund sein

Hintergrund des Ausstiegs von ThyssenKrupp sei die Korruptionsaffäre um Ferrostaal, hieß es. Die Münchner Staatsanwaltschaft wirft dem Unternehmen vor, beim Verkauf von Schiffen der 214er-Klasse an Griechenland Schmiergelder in Millionenhöhe gezahlt zu haben.

(dapd )


 


 

Dax-Konzern ThyssenKrupp
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