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Heatgate

Erste Problemberichte trüben gelungenen Verkaufsstart des iPad 3

Drei Millionen verkaufte Geräte an einem Wochenende - der Verkaufsstart des iPad 3 verlief äußerst positiv für Apple. Allerdings trüben mittlerweile einige Berichte das gute Ergebnis: So melden Nutzer Probleme mit zu hoher Hitzeentwicklung, Schwierigkeiten beim WLAN-Empfang und der Smartcover-Unterstützung.

In den ersten Tagen nach dem Launch heimste das neue Apple-Pad großteils positive Kritiken bei Bloggern und Fachmedien ein. Gelobt wurde unter anderem die Performance durch die Verdoppelung des Speichers. Besonders das neue Retina-Display mit hoher Auflösung und Pixeldichte sowie kontrastreicher, satter Farbdarstellung wusste die Tester zu überzeugen.

Mittlerweile gibt es jedoch einige Beschwerden von Nutzern, die den Eindruck des brandneuen Hightech-Gadgets etwas trüben. So hat das Gerät Probleme mit verschiedenen Smartcovern, die zwar nach wie vor magnetisch am Tablet haften, aber die Bildschirmsperre nicht mehr lösen. Als Ursache wird eine Veränderung in der Polung der dafür verwendeten Magnete im Inneren des Tabs vermutet. Betroffen sind einerseits vereinzelt ältere Modelle aus dem Hause Apple, gehäuft treten die Probleme jedoch mit Covern von Drittherstellern auf.

Apple reagiert prompt auf "Heatgate"

Kurz darauf vermeldeten verschiedene Käufer und Medien, dass sich das neue iPad im Vergleich zum Vorgänger deutlich stärker erhitze. Im Web kursieren mittlerweile zahlreiche Wärmebildaufnahmen als Beleg. Durch die höhere Wärmeentwicklung scheint es jedoch nur in wenigen Fällen zu Schwierigkeiten zu kommen, die über eingeschränkten Bedienkomfort hinausreichen.

Unerwartet schnell hatte Apple auf die vorgetragene Kritik reagiert und bekanntgegeben, dass die vorgesehene Betriebstemperatur zwischen null und 35 Grad liegt und sich das Gerät bei Überschreitung abschaltet. Verschiedene Quellen berichten jedoch von Messwerten deutlich über 40 Grad ohne folgendem Shutdown. Betroffene wurden von Apple an den Kundendienst verwiesen.

User melden WiFi-Turbulenzen

Deutlich schwerwiegendere Komplikationen scheint für einige User das integrierte WiFi-Modul des Tablets zu verursachen. So trudeln laut "The Register" bei Apple zunehmend Beschwerden ein, die schlechten Empfang von WLAN-Signalen, niedrige Übertragungsraten und Verbindungsabbrüche thematisieren. Ein Manko, das besonders bei der Nutzung des Gerätes in Gegenden mit schlechter oder nicht vorhandener Abdeckung mit mobilem Breitband zum Tragen kommt. Besonders betroffen wären Käufer der WiFi-only-Variante.

Ein offizieller Kommentar von Apple zum drohenden "WiFi-Gate" gibt es noch nicht. Die Schwierigkeiten erinnern an die Empfangsausfälle des iPhone 4, die in Zusammenhang mit dessen Antennendesign standen. Doch trotz "Antennagate" konnte das Nachfolgegerät, das iPhone 4S, einen zufriedenstellenden Absatz erzielen.

Somit dürfte man sich in Cupertino trotz des iPad-Pannenlaufs derzeit noch keine Sorgen um langfristige Auswirkungen auf die Verkaufszahlen machen.

(Redaktion)


 


 

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