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  • 16.01.2009, 19:23 Uhr
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Vogelgrippe

Vogelgrippe sucht wieder Geflügelbetrieb in Bösel heim

Die Vogelgrippe des Typs H5N3 ist schon wieder in einem Putenbestand in der Gemeinde Bösel ausgebrochen. Dieses Ergebnis brachten amtliche Untersuchungen des Betriebs. Wie der Landkreis mitteilte, sind die 16.000 Tiere der betroffenen Farm noch am Freitag getötet worden.

Da es von dem infizierten Bestand aus Personenkontakte zu einer weitere Geflügelfarm gegeben hat, mussten in dem Kontaktbetrieb weitere 16.000 Tiere aus Vorsorgegründen getötet werden. Die Infektionsausbrüche der vergangenen Tage zeigten, dass das Virus nach wie vor in der Region ist, erklärte der Leiter des Veterinäramtes des Landkreises Cloppenburg, Dr. Karl-Wilhelm Paschertz.

Geflügelfarmen sollen Personen- und Maschinenkontakte zwischen verschiedenen Betriebsstätten einstellen

Um Neuausbrüche schnell zu erkennen, würden die Geflügelbestände in den Sperrgebieten regelmäßig amtlich untersucht. Weil in vielen Fällen neben den infizierten Beständen auch in Kontaktbetrieben Tiere getötet werden mussten, appelliert Dr. Paschertz innigst an die Farmbetreiber, Personen- und Maschinenkontakte zwischen unterschiedlichen Farmstandorten zu vermeiden. Das Sperrgebiet in Ramsloh wird nach Angaben der Kreisverwaltung am kommenden Wochenende wieder aufgehoben. Dort sei nach Abschluss der Reinigungs- und Desinfektion in dem Ausbruchsbestand die 21 Tage-Frist abgelaufen. In dem Sperrgebiet selbst seien derzeit keine Geflügelbestände vorhanden. Für die Geflügelbestände in der weiteren Umgebung lägen Negativbefunde vor.

Neueinstallung von Masthähnchen unter Auflagen bald wieder gestattet

Weil das Virus bisher nur in Putenbeständen und in einem Fall bei Enten nachgewiesen wurde, gestattet der Landkreis ab dem Wochenende in den verbleibenden Sperrgebieten in Bösel/Garrel und in Friesoythe die Wiedereinstallung von Masthähnchen. Die Neueinstallung von Masthähnchen werde aufgrund einer Risikobewertung durch das Friedrich-Löffler-Institut und nach Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium zugelassen, informiert die Kreisverwaltung. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Tierhalter die Einstallung neuer Tiere vorher dem Veterinäramt anzeigen und sich verpflichten, die Tiere ärztlich untersuchen zu lassen. Die dazu notwendigen Formulare gibt es im Webangebot des Landkreises

Die Änderung der bestehenden Sperrgebiete wird am Samstag amtlich bekannt gemacht und tritt am darauf folgenden Tag in Kraft.

(Redaktion)


 


 

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