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Vor Bundestagswahl

Linkspartei-Chef Gysi nach Stasi-Vorwürfen unter Beschuss

Der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG), Rainer Wagner, hat Linksfraktionschef Gregor Gysi aufgefordert, seine Ämter während der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen ihn ruhen zu lassen. In Schutz genommen wurde Gysi gleichzeitig von Parteikollegen aus NRW.

"Es ist gut, dass sich die Staatsanwaltschaft Hamburg der Sache angenommen hat", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe). "Die Vorwürfe müssen ohne Ansehen der Person geklärt werden. Während der Ermittlungen sollte Gysi seine Spitzenämter ruhen lassen."

 Der Landessprecher der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen, Rüdiger Sagel, hat Linksfraktionschef Gregor Gysi gegen die jüngsten Stasi-Vorwürfe in Schutz genommen. "Ich kann in den Vorwürfen nichts Neues erkennen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Sie haben aus meiner Sicht keine neue Qualität. Deshalb gehe ich davon aus, dass sich das Ganze in Luft auflöst." 

Solidarisierungseffekte im Osten

Zuletzt war spekuliert worden, ob die Debatte der Linken im Westen schaden könnte, nachdem im Osten vor allem Solidarisierungseffekte zu beobachten sind.

Der 65-Jährige Gregor Gysi führt ein insgesamt achtköpfiges Spitzenteam der Linken in den kommenden Bundestagswahlkampf. Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage im Zusammenhang mit seinen Kontakten zum DDR-Ministerium für Staatssicherheit.

(Redaktion)


 


 

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