Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Kannegiesser: An Vorjahren orientieren

Metallarbeitgeber rechnen mit schwierigen Verhandlungen

Die Metall-Arbeitgeber erwarten eine langwierige Tarifrunde. Natürlich werde es eine Erhöhung der Löhne geben, sagte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser am Donnerstagabend in Hamburg. Aber diese müsse sich an den Maßstäben der Vorjahre messen.


Zudem helfe es nicht, zu einer Lösung zu kommen, wenn die Gewerkschaft bereits vor Beginn der Gespräche mit Warnstreiks drohe, sagte Kannegiesser. Dieses Vorgehen sei "ungewöhnlich".

Die IG Metall fordert für die bundesweit 3,6 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie 6,5 Prozent mehr Lohn , die unbefristete Übernahme von Auszubildenden sowie die besondere Förderung leistungsschwacher Jugendlicher bei der Ausbildung und mehr Mitsprache der Betriebsräte bei Leiharbeit. IG-Metall-Chef Berthold Huber hatte bereits vor Beginn der Verhandlungen Warnstreiks nicht ausgeschlossen.

Mit den Forderungen zu Ausbildung und Leiharbeit versuche die Gewerkschaft vor allem, neue Mitglieder zu werben, sagte Kannegiesser. Dabei sei gerade die unbefristete Übernahme von Auszubildenden kontraproduktiv. Denn Betriebe würden weniger Ausbildungsplätze anbieten, wenn sie verpflichtet seien, die jungen Menschen zu übernehmen. Der Arbeitgeberverband wolle sich aber aktiv für die Förderung schwacher Auszubildender einsetzen und hier mit der Gewerkschaft auch tarifvertraglich zusammenarbeiten.

(dapd )


 


 

Gewerkschaft
Vorjahren
Forderungen
Kannegiesser
Auszubildenden

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Gewerkschaft" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: