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Vorsorge & Versicherung

Private Krankenversicherung: Kosten steigen auch in 2017

Die Beitragserhöhung für die private Krankenversicherung 2017 erwischt viele Versicherte auf dem falschen Fuss

Die Beitragserhöhung für die private Krankenversicherung 2017 erwischt viele Versicherte auf dem falschen Fuss. Nachdem bereits Beitragsanpassungen auch großer Versicherer wie der Debeka, Allianz und AXA bereits in 2016 bekannt wurden, ziehen nun auch die HUK Coburg und die DKV mit Preiserhöhungen nach. Steigende PKV Kosten, gegen die sich Verbraucher nur bedingt wehren können.

Private Krankenversicherung Test 2017: Beitragsstabilität im Vergleich

Verbraucher sollten bei der Wahl ihrer PKV Police immer die Beitragsentwicklung der Angebote im Auge behalten. Mögliche Hinweise auf die Beitragsstabilität von Tarife der Versicherer kann der Private Krankenversicherung Test geben. Hier werden neben den Preisen und Leistungen auch die Bilanzen der Gesellschaften geprüft.

Einen kostenlosen Online PKV Rechner bietet das Portal www.rechner-private-krankenversicherung.de mit dem sich die Kosten für die Private Krankenversicherung berechnen lassen. Zusätzlich gibt es einen Überblick über die Testergebnisse sowie Empfehlungen der Experten.

Beitragserhöhung Private Krankenversicherung 2017: HUK & DKV

Wenn auch die durchschnittliche Kostensteigerung in 2017 alle Anbieter und Tarife betreffend moderat scheint, trifft es einzelne und in erster Hinsicht ältere privat Versicherte besonders hart. Selbst bei der für ihre Beitragsstabilität bekannten Debeka Krankenversicherung stiegen die Beiträge in manchen Tarifen im zweistelligen Prozentbereich. In etwa gleicher Höhe ziehen nun die HUK Coburg und die Deutsche Krankenversicherung DKV nach.

Immer wieder werden die historisch niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt sowie die steigenden Kosten im Gesundheitswesen als Gründe für die Teuerung ausgemacht. Bei niedrigen Zinsen wie aktuell der Fall können die Versicherer nicht die gewohnten Renditen erzielen, um die steigenden Kosten aufzufangen. Welche Tarife der DKV und HUK Krankenversicherung sind von der Beitragserhöhung 2017 betroffen?

HUK Beitragserhöhung 2017

Die Private Krankenversicherung der HUK Coburg wird besonders im Tarifbaustein A150 teurer. Als wesentlicher Baustein in vielen HUK Tarifen sorgt der A150 für zusätzliche Kosten von bis zu 100 Euro im Monat. Die Beitragserhöhung vor allem für ältere versicherte beträgt bis zu 40 Prozent. Allerdings wurde dieser Tarif letztmalig im Jahr 2011 angepasst. Die Beitragserhöhung der HUK wird zum 1. März 2017 wirksam.

Für betroffene Kunden stellt die HUK Krankenversicherung einen Tarifwechselrechner auf „Meine HUK“ bereit, mit der ein Wechsel in günstigere Tarife geprüft werden kann. Dies ist jedoch meist nicht ohne Einbußen in den Leistungen oder einer höheren Selbstbeteiligung möglich. Hier lohnt es sich, die Empfehlungen der Stiftung Warentest und der Verbraucherschützer zu beachten.

DKV Beitragserhöhung 2017

Auch eine der größten privaten Krankenversicherungen in Deutschland, die DKV, kommt um teils sehr hohe Beitragssteigerungen nicht umhin. Am stärksten sind die Tarife BestMed BM betroffen, und auch hier vornehmlich ältere Versicherungsnehmer. Eine Beitragserhöhung von bis zu 30 Prozent müssen Inhaber dieser PKV Tarife bei der DKV verkraften. Die Tariferhöhungen der DKV werden zum 1. April 2017 wirksam.

Beitragserhöhung 2017: Private Krankenversicherung Wechsel nach außerordentlicher Kündigung

Sobald der Versicherer seine Kunden über bevorstehende Beitragserhöhungen informiert, können diese von ihrem Recht auf die außerordentliche Kündigung gebrauch machen, sofern ein PKV Wechsel erwünscht ist. Dabei birgt der Wechsel in Tarife einer anderen Gesellschaft Nachteile.

Zum einen verlieren Versicherte ihre gebildeten Rücklagen. Zudem fordert die neue Versicherung vor der Aufnahme und der Prämienberechnung eine erneute Gesundheitsprüfung mit der Gefahr für Verbraucher, möglicherweise Risikoaufschläge zu zahlen. Im schlimmsten Fall kann auch die Aufnahme verweigert werden, wenn beträchtliche Vorerkrankungen bestehen.

Deshalb sollten Kunden erst den Tarifwechsel innerhalb der Gesellschaft prüfen. In vielen Fällen bietet der Versicherer freiwillig alternative Tarife an. Sinnvoll sind auch die Ratings im PKV Test, die Rückschlüsse auf die Beitragsentwicklung von Krankenversicherern erlauben können.

(Redaktion)


 

 

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