Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Leichter Anstieg der Reallöhne

Wachstum im dritten Quartal aber weniger stark als in den Vormonaten

Die deutschen Vollzeitbeschäftigten haben etwas mehr Geld in der Tasche: Die Reallöhne sind im dritten Quartal dieses Jahres zwar leicht gewachsen, aber deutlich schwächer als in den vorherigen Monaten.

Der preisbereinigte Bruttomonatsverdienst ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 0,6 Prozent angestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Dies sei das geringste Wachstum seit dem vierten Quartal 2009. In den ersten zwei Quartalen dieses Jahres waren die Reallöhne noch um 2,0 und 1,9 Prozent gestiegen.

Zwischen Juli und September lagen die Verbraucherpreise 2,5 Prozent über dem Niveau ein Jahr zuvor. Die Nominallöhne erhöhten sich um 3,0 Prozent. Das Wachstum fiel damit deutlich schwächer aus als in den zwei vorherigen Quartalen.

Gastgewerbe und Handel hatten weniger Geld in der Tasche

Die Nominallöhne der Vollzeitbeschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe stiegen am stärksten - nämlich um 4,3 Prozent. In anderen Berufsgruppen blieb die Lohnentwicklung hingegen deutlich hinter der Preissteigerung zurück, wie die Statistiker aus Wiesbaden mitteilten.

Am stärksten gesunken sind die Reallöhne der Lehrer und Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung. Auch Bank- und Versicherungsangestellte sowie Beschäftigte im Verkehrsbereich, im Gastgewerbe und im Handel hatten zwischen Juli und September real weniger Geld in der Tasche als noch vor einem Jahr.

(dapd )


 


 

Quartal
Reallöhne
Wachstum
Tasche
September
Vollzeitbeschäftigten
Geld
Nominallöhne
Beschäftigte

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Quartal" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: