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Cromme sollte zur Verantwortung gezogen werden

Nach dem Milliardenverlust von ThyssenKrupp hat die stellvertretende Linke-Vorsitzende Sahra Wagenknecht personelle Konsequenzen auch im Aufsichtsrat gefordert.

 "Es ist etwas faul in diesem Land, wenn Manager wie (der Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard) Cromme für einen verursachten Schaden von fünf Milliarden nicht zur Verantwortung gezogen werden, aber langjährige Angestellte wegen des Diebstahls von einem Brötchen oder 1,30 Euro fristlos gekündigt werden", sagte sie am Dienstag in Berlin der Nachrichtenagentur dapd.

Kritik auch an Steinbrück

Zugleich kritisierte Wagenknecht SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Wer wie dieser im Aufsichtsrat von ThyssenKrupp "jämmerlich versagt" habe, sei ganz bestimmt nicht geeignet, die Regierung eines Landes zu übernehmen.

Deutschlands größter Stahlkonzern hatte am Montagabend einen Rekordverlust von fünf Milliarden Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt gegeben. Der Konzern entlässt wegen der schlechten Zahlen sowie mehrerer Kartellverfahren und Korruptionsaffären drei seiner sechs Vorstände. Steinbrück saß seit 2010 im Aufsichtsrat und scheidet Ende dieses Jahres aus.

(dapd)


 


 

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