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Wallenhorst

Netzwerktreffen des regionalen Maschinenbaus

Die Abgrenzungen zwischen Produktion und Dienstleistung in den Unternehmen verschwimmen immer mehr. Die Möglichkeiten und Auswirkungen dieser sogenannten hybriden Wertschöpfung für die regionalen Unternehmen beleuchtete ein Vortrag im Rahmen einer Unternehmensveranstaltung bei der Firma Purplan in Wallenhorst.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch das Maschinenbaunetzwerk des Wachstumsregion Hansalinie e.V., einem Zusammenschluss der Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Oldenburg, Osnabrück und Vechta. „Mit unseren Unternehmensbesuchen bei den unterschiedlichen Unternehmen wollen wir den Austausch und die Vernetzung innerhalb des regionalen Maschinen- und Anlagenbaus unterstützen,“ erläutert Robert Kampmann vom UnternehmensService der Wirtschaftsförderung des Landkreises Osnabrück, WIGOS, den Hintergrund des Projekts. 

Rund 20 Unternehmen aus der Region waren der Einladung gefolgt und machten sich bei einer Führung durch die Firma Purplan ein Bild von deren Leistungsfähigkeit. Seit 2003 ist die Purplan GmbH sehr erfolgreich als spezialisierter Anbieter für Tanklager, Mischbehälter für Flüssigkeiten und Reaktionsanlagen für Kunstharze tätig. Die besondere Kompetenz des Wallenhorster Vorzeigeunternehmens mit seinen rund 130 Mitarbeitern ist die Realisierung von komplexen Anlagen von A bis Z. Planung, Bau, Inbetriebnahme und Wartung. Geschäftsführer Andreas Sandmann ging in einem kurzen Vortrag auf das Zusammenspiel von Engineering und Planung in Verbindung mit handwerklichem Können ein. „Um dieses Zusammenspiel zu gewährleisten, ist die Entwicklung des Fachkräftenachwuchses elementar,“ so Sandmann. Der Purplan Geschäftsführer lebt diesen Gedanken. So ist er zum Beispiel bei der Initiative „Let’s Mint“ sowie bei der HuB-Stiftung ehrenamtlich aktiv.

In einem anschließenden Fachvortrag ging Prof. Dr. Oliver Thomas aus dem Fachgebiet Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik der Uni Osnabrück auf das Thema „Hybride Wertschöpfer – mit digitalen Produkten und Dienstleistungen zum Unternehmenserfolg“ ein. Dabei berichtete er unter anderem über die Einsatzmöglichkeiten von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder auch dem „google glass“ im technischen Kundendienst. In der abschließenden regen Diskussion zeigten sich alle Teilnehmer davon überzeugt, dass das Thema in der Zukunft ein wichtiger Baustein für erfolgreiche Unternehmen sein wird.

Auch im kommenden Jahr wird das Maschinenbaunetzwerk der Wachstumsregion Hansalinie weiterhin Netzwerktreffen anbieten. „Das Maschinenbaunetzwerk der Hansalinie hat sich in den vergangenen Jahren außerordentlich gut entwickelt,“ fasste Michael Wendt, 2. Vorsitzender der Wachstumsregion Hansalinie, seine Eindrücke zusammen. Daher sollen die Aktivitäten auch künftig ausgebaut werden. Interessierte Unternehmen können sich bei Robert Kampmann unter der Rufnummer 0541 501 4209 melden.

(Redaktion)


 


 

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