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Gesetzesänderungen

Was ändert sich ab Januar 2009?

Wie jedes Jahr kommen auch zum 1.1. 2009 eine Reihe von Gesetzesänderungen auf die Bürger zu. Einige Änderungen sind insbesondere für Arbeitnehmer und Arbeitgeber relevant: So wird neben der Neuregelung der Erbschafts- und Abgeltungssteuer ab Januar 2009 die Pendlerpauschale wieder eingeführt. Außerdem sinken die Sozialabgaben, hingegen steigen für viele die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenkasse. Mittelfranken.business-on hat die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst.

Pendlerpauschale
Berufspendler können für Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz ab Januar 2009 wieder vom ersten Kilometer an jeweils 30 Cent von der Steuer absetzen.
Mehr Infos: Bundesfinanzministerium

- Erbschaftssteuer
Betriebsvermögen und Immobilien werden nach dem neuen Erbschafts- und Schenkungsrecht höher bewertet werden. Außerdem werden die Freibeträge für Ehegatten, Kinder und Enkel künftig angehoben.
Mehr Infos: Bundesministerium der Justiz

- Abgeltungsteuer
Zinsen, Dividenden, Kurs- und Währungsgewinne sowie Fondsausschüttungen werden pauschal mit 25 Prozent besteuert. Die Abgeltungsteuer fällt aber nur an, wenn die Kapitalerträge über dem Sparerpauschalbetrag von 801 ? bzw. 1602 ? für Verheiratete liegen.
Mehr Infos: Bundesministerium der Finanzen

- Abschreibungen für Unternehmen
Ab Januar 2009 gibt es für Unternehmen bei Neuanschaffungen Steuererleichterungen. Auf zwei Jahre befristet wird die degressive Abschreibung für Wirtschaftsgüter von 25 Prozent wieder eingeführt. Kleinere und mittlere Unternehmen können zudem Sonderabschreibungen nutzen.
Mehr Infos: Bundesministerium der Finanzen

- Übernahmeschutz
Ausländischen Investoren droht künftig bei einem Einstieg in bestimmten Wirtschaftszweigen, wie z.B. der Energieversorgung, ein Veto der Bundesregierung.
Mehr Infos: Bundesministerium der Justiz

- Machen Sie Ihre Mitarbeiter fit!
Arbeitgeber können betriebsinterne Maßnahmen zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter von der Steuer absetzen.
Mehr Infos: Bundesministerium für Gesundheit

- Sozialabgaben
Der Beitragssatz für die Arbeitslosenversicherung sinkt zum 1. Januar 2009 von 3,3 auf 2,8 Prozent. Im Gegenzug wird aber für viele Arbeitnehmer die gesetzliche Krankenversicherung teurer.
Mehr Infos: Bundesfinanzministerium

- Bemessungsgrenzen für Bruttoeinkommen
Die Beitragsbemessungsgrenze, bis zu der Beiträge vom Bruttoeinkommen zur Renten- und Arbeitslosenversicherung fällig werden, steigt zum 1.1.2009: In Ostdeutschland von 4500 ? auf 4550 ? pro Monat, in Westdeutschland von 5300  auf 5400 ?.
Mehr Infos: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

- Mitarbeiterbeteiligung
Voraussichtlich ab April 2009 werden mehr Steueranreize und Branchenfonds-Lösungen gelten, um Arbeitnehmer stärker an Unternehmen zu beteiligen. Der Fördersatz für vermögenswirksame Leistungen, die in Beteiligungen angelegt werden, sollen von 18 auf 20 Prozent steigen.
Mehr Infos: Bundesministerium der Finanzen

- Mauterhöhung für Lkw
Zum Jahresanfang wird die Autobahngebühr für Lkws zum Teil drastisch erhöht. Je nach Fahrzeugtyp und Schadstoffklasse verteuert sich die Maut um 4,1 Cent bis zu 13,3 Cent pro Kilometer.
Mehr Infos: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

- Kurzarbeitergeld
Im Jahr 2009 wird die Bezugsfrist für Kurzarbeitergeld auf 18 Monate verlängert. Die Verordnung gilt für Beschäftigte, die aufgrund konjunkturbedingter Produktionseinschränkungen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben.
Mehr Infos: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

(Redaktion)


 


 

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Abgeltungssteuer
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