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Wegen Absatzflaute in Europa

Opel plant Kurzarbeit in Rüsselsheim und Kaiserslautern -

Beschäftigte des Autoherstellers Opel müssen sich auf Kurzarbeit einstellen. Das Unternehmen nahm nach eigenen Angaben Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der IG Metall über Kurzarbeit und Arbeitsverkürzung in den Werken Rüsselsheim und Kaiserslautern auf.

Grund sei die sich verschlechternde Marktsituation in Europa, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Rüsselsheim und bestätigte einen Bericht der "Mainzer Allgemeinen Zeitung".

Für das in Rüsselsheim produzierte Mittelklassemodell Insignia seien die südeuropäischen Märkte besonders wichtig, sagte der Sprecher. Da in der Region keine schnelle Besserung in Sicht sei, müsse über Alternativen wie Kurzarbeit nachgedacht werden. Zudem verhandele das Management über Kurzarbeit im Motoren- und Getriebewerk in Kaiserslautern. Ein Ergebnis der Gespräche mit Betriebsrat und Gewerkschaft sei kurzfristig zu erwarten.

Wie viele der Mitarbeiter in Kurzarbeit gehen sollen, steht nach Angaben des Sprechers noch nicht fest. Opel beschäftigt am Standort Rüsselsheim rund 13.000 Mitarbeiter. Im Werk Kaiserslautern arbeiten rund 2.500 Menschen.

Opel und die Schwestermarke Vauxhall schrieben zuletzt tiefrote Zahlen. Der Mutterkonzern General Motors musste für sie im ersten Halbjahr einen Verlust 620 Millionen Dollar (502 Millionen Euro) verbuchen.

Dem Bericht der "Mainzer Allgemeinen Zeitung" zufolge stehen auch im Ford-Werk in Köln einige Tage Kurzarbeit an. Auch Fiat habe in Turin bereits auf diese Maßnahme zurückgegriffen, hieß es.

(dapd )


 


 

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