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Wegen Gewerkschafts-Kritik

Union will Missbrauch von Werkverträgen stoppen

Im Kampf gegen den Missbrauch von Werkverträgen sucht die Union offenbar den Schulterschluss mit den Gewerkschaften. "Wir brauchen eine bessere Kontrolle", sagte der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels der Unionsfraktion, Peter Weiß, der Zeitung "Die Welt" (Montagsausgabe).

Ein Werkvertrag regelt die Bestellung einer bestimmten Arbeitsleistung; er verpflichtet den Ersteller diese abzuliefern und den Besteller, dafür zu bezahlen.

Am 11. März veranstaltet das Bundesarbeitsministerium einen Fachkongress. Auf dem Symposium will Ressortchefin Ursula von der Leyen (CDU) Experten zusammenbringen und konkrete Vorschläge dazu machen, wie Missbrauch bei Werkverträgen verhindert werden könne, sagte ein Sprecher der Zeitung.

Arbeitgeberpräsident lehnt Regulierung ab

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnte vor gesetzlichen Schritten. Es gebe keinen Grund, "das Instrument der Werkverträge zu diskreditieren, infrage zu stellen oder gesetzlich zu verändern", sagte er der "Welt". Für die Arbeitnehmer der Werkunternehmen gelte das gesamte Arbeits- und Tarifrecht. Neue Rechtsvorschriften seien daher nicht erforderlich.

Die Gewerkschaften sehen dagegen zunehmenden Missbrauch: "Bei Werkverträgen sind die gesetzlichen Regelungen unzureichend und es finden zu wenige Kontrollen statt", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach dem Blatt.

(dapd)


 


 

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