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Mineralwässer im Öko-Test

Wenn die Tester über das Ziel hinaus schießen

Warentester genießen in Deutschland ein großes Ansehen. Ihre Urteile werden gelesen. So können sie den Absatz von Waren in kurzer Zeit mächtig ankurbeln - oder andererseits ins Bodenlose fallen lassen. Die jüngste Untersuchung von 149 Mineralwässern durch "Öko-Test" erfüllt nicht die Grundbedingungen, die mündige Verbraucher an Warentests stellen dürfen.

Kann man noch über jeden einzelnen Grenzwert streiten, den die Zeitschrift jenseits der Vorgaben durch den Gesetzgeber eigenständig definiert, so hört der Spaß aber bei der Notenfindung auf. Verpackung hin, Verpackung her: Das Wichtigste ist immer noch der Inhalt. Dies gilt zumal dann, wenn der Kunde die Wahl hat, ob er sich für Kunststoff oder Glas und für Einweg oder Mehrweg entscheidet. Öko-Test aber ließ bei allen Mineralbrunnen, die - auch - PET-Cycle-Flaschen anbieten, die Gesamtbewertung um zwei Noten nach unten rutschen. Kein Wunder, dass eine solche, politisch motivierte Willkür den Getränkefirmen sauer aufstößt. Öko-Test leistet damit auch der Mehrweg-Sache einen schlechten Dienst.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von siebenstern_64
09.07.09 14:24 Uhr
mineralwassertest

ist den mit 100% sicherheit gewährleistet, dass sich nichts, aber auch gar nichts aus den kunststoff löst und vom wasser aufgenommen wird?.(besonders auch bei extrem starken temperaturschwankungen)
bei glas bin ich mir sicher.

ich finde die bewertung gerecht, besonders auch deshalb, weil oft nur der ausweg zu mineralwasser z.b. für babynahrung bleibt.
weiter so "Öko-Test" und D A N K E

 

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