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Werder Bremen-Sponsor

Kein Schadenersatz für Sportwetten-Anbieter

Die Stadt Bremen muss dem Sportwettenanbieter Bwin wegen eines Sponsoringvertrages mit dem Fußball-Bundesligisten Werder Bremen keinen Schadenersatz zahlen. Das entschied das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) am Mittwoch in einem Berufungsverfahren.

Die Firma, die in der Saison 2006/2007 Hauptsponsor des Vereins war, wollte 5,9 Millionen Euro von der Stadt, weil sie nicht auf Trikots von Werder Bremen und im Weser-Stadion werben durfte, den Sponsoringvertrag mit Werder Bremen aber erfüllen musste.

Sponsor musste trotz Verbot Vertrag erfüllen

Das Stadtamt hatte dem Unternehmen verboten, in Bremen für Sportwetten oder andere öffentliche Glücksspiele zu werben. Unter das Verbot fielen auch Trikot- und die Bandenwerbung im Stadion. Die Stadt berief sich dabei auf das staatliche Glücksspielmonopol und darauf, dass Bwin keine in Bremen gültige Erlaubnis für öffentliche Glücksspiele habe.

Obwohl das Unternehmen nicht für sich werben durfte, musste es wegen einer Regelung im Vertrag Werder Bremen bezahlen. Dieses Geld wollte der Sportwetten-Anbieter nun von der Stadt zurück. In der ersten Instanz war die Klage ebenfalls abgewiesen worden.

Bwin ist u.a. Sponsor des Fußball-Bundesligisten FC Bayern München und des Champions League Clubs Manchester United.

(dapd)


 


 

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