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Werlte / Papenburg

Kompetenzzentrum Automotive der Ems-Achse gestartet

„Der Wettbewerb wird zukünftig nicht mehr zwischen einzelnen Unternehmen stattfinden, sondern zwischen Wertschöpfungs-Clustern. Die Zusammenarbeit in einer Branche ist also zwingend erforderlich.“ Mit diesen eindringlichen Worten warb Bernd Bureck, Geschäftsführer der Zukunft Emden GmbH und Netzwerkmanager für das Kompetenzzentrum Automotive der Ems-Achse, für eine Mitarbeit in dem neuen Verbund

Im Trailer-Forum des Fahrzeugwerkes Bernard Krone GmbH & Co. KG in Werlte fand diese Woche die Auftaktveranstaltung mit rund 60 Teilnehmern aus der Branche statt: Produzenten, Zulieferer und Dienstleister für alles, was mit Motoren angetrieben wird (Autos, Flugzeuge, Landmaschinen, Nutzfahrzeuge, Schiffe, Raumfahrt und Züge).

„Die Stadt Emden hat die Aufgabe, dieses Netzwerk zu betreuen, gerne übernommen“, berichtete Emdens Oberbürgermeister Bernd Bornemann. Er sehe Chancen für die ganze Region, wenn eine gute Zusammenarbeit – wie sie in anderen Branchen innerhalb der Ems-Achse schon gelebt wird – auch in diesem Sektor praktiziert werde. Das Interesse an Kooperationen unterstrich auch Jan Wurps, Leiter der Kommunikation Volkswagen AG Werk Emden. „Das Umfeld und die Arbeitswelt verändern sich, so dass uns allen an Zusammenarbeit gelegen sein sollte“, so Wurps. Auf diese rasanten Veränderungen ging auch Uwe Sasse, Geschäftsführer für Konstruktion und Entwicklung beim Fahrzeugwerk Bernard Krone, ein. In seinem Impulsvortrag beschrieb er die Herausforderungen für Produzenten und Zulieferer, immer intelligentere Systeme zu entwickeln: „Alles, was digitalisierbar ist, wird digitalisiert. Die digitale Vernetzung generiert ganz neue Geschäftsmodelle und wird bestehende Modelle ablösen“, erwartet Sasse bereits in naher Zukunft. Auch deshalb unterstrichen alle Teilnehmer die Bedeutung einer Kooperation auch mit den anderen Kompetenzzentren der Ems-Achse. „Insbesondere mit den Branchen IT, Energie und Logistik gibt es zahlreiche Berührungspunkte“, so Bureck.

Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer der Ems-Achse, ist froh, dass das siebte Kompetenzzentrum erfolgreich gestartet ist. „Jetzt gilt es, konkrete Unternehmen zu finden, die mitarbeiten und damit die Region auch auf diesem Feld voranbringen.“ Genug Potenzial müsste es geben. Nach Einschätzung der Ems-Achse sind im Bereich Automotive mehr als 100 Firmen mit über 20.000 Mitarbeitern in der Region aktiv.

(Redaktion)


 


 

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