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Weser-Ems / Bremen

Polizei warnt Autofahrer vor Glätte

Nach den neuen Schneefällen, sind die Straßen wieder glatt. Da viele Autofahrer den Winter schon vorbei wähnten, kam es wieder zu mehreren Unfällen in der Weser-Ems Region. Die meisten gingen glimpflich aus. Die Polizei warnt Autofahrer aufgrund des Wetters nochmals vor der herrschenden Glätte.

Ausgerechnet ein Streufahrzeug der Autobahnmeisterei wurde nach Polizeiangaben beim erneuten Wintereinbruch mit Dauerschneefall in der vergangenen Nacht zum Opfer der extremen Straßenglätte.

Der 35-jährige Fahrer aus Großenkneten (Landkreis Oldenburg) war am frühen Morgen gegen 2:00 Uhr mit seinem mit Streusalz voll beladenen Unimog auf dem Weg zu seinem Einsatzort, als das Fahrzeug bei extremer Straßenglätte ins Rutschen kam. Der Streuwagen drehte sich, prallte gegen die Mittelschutzplanke, kippte dann auf die Seite und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Der 35-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Der größte Teil der Ladung Streusalz hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Fahrbahn verteilt. 

Unfall mit Streufahrzeug: 50.000 Euro Schaden

Der Sachschaden wird von der Polizei auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Gegen 5:00 Uhr konnte das Streufahrzeug nach Angaben eines Sprechers der Polizei mithilfe eines Krans geborgen werden. Der Verkehr wurde während der Bergung an der Unfallstelle vorbeigeleitet, zu größeren Behinderungen kam es nicht. Im Bereich der betroffenen Autobahnpolizei Ahlhorn kam es ansonsten nur zu einem weiteren leichten Glätteunfall mit geringem Sachschaden.

Am Montagmorgen befuhr eine 21-jährige Pkw-Fahrerin aus Werlte in Cloppenburg und kam in einer Kurve mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab. Sie prallte gegen eine Leitplanke. An der Leitplanke und am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Die Fahrerin blieb unverletzt.

Osnabrück: Autofahrerin lebensgefährlich verletzt

Weniger glimpflich ging ein Unfall in Osnabrück aus. Gegen 7.45 Uhr am Montag wurde nach Polizeiangaben eine 52-jährige Frau bei einem Unfall im Stadtgebiet lebensgefährlich verletzt. Sie war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und ungebremst gegen die Betonmauer einer Autobahnbrücke geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls lösten beide Airbags aus. Möglicherweise wurde der Verkehrsunfall durch eine Vorerkrankung ausgelöst, hieß es seitens der Polizei.

Ob die Verletzungen der Frau durch den Unfall verursacht wurden, ist ebenfall noch nicht geklärt. Hilfreiche Passanten leisteten gemeinsam mit der Polizei bis zum Eintreffen der Rettungsdienste Erste Hilfe.

Polizei: Besser eher losfahren, als schnell im Graben landen

Der in der Nacht zum Montag einsetzende Schneefall führte in Stadt und Landkreis Osnabrück jedoch nach Polizeiangaben zu vielen Verkehrsunfällen. Die meisten Unfälle endeten mit Sachschäden.  Bei den anderen Unfällen wurden bis zum Montasgmittag nur zwei Personen leicht verletzt. Die polizeiliche Statistik zählte bis 14:00 Uhr insgesamt 50 Verkehrsunfälle. In vielen Fällen lag die Unfallursache in einer den glatten Straßenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit. Die Polizei rät deshalb allen Autofahrern, sich auch in den nächsten Tagen und Wochen auf glatte Straßen einzustellen und besser etwas eher loszufahren, als schnell im Graben zu landen.

(Redaktion)


 


 

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