Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Wilhelmshaven

Ergebnis Machbarkeitsstudie Jadeweserport Iiegt vor

Lies: „Erweiterung auf mittlere Sicht wirtschaftlich machbar und sinnvoll“

Der Bau eines zweiten Containerterminals im JadeWeserPort knapp zwei Kilometer in nördlicher Richtung ist sowohl technisch realisierbar als auch auf mittlere Sicht wirtschaftlich sinnvoll. Das ist das zentrale Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die Ende 2013 vom Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co.KG in Auftrag gegeben wurde. Die Bedarfsanalyse wurde vom Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) erstellt.

Kapazitätsgrenzen im Jahr 2027 erreicht

Niedersachsens Wirtschafts- und Hafenminister Olaf Lies sagte bei der Veröffentlichung der Studie: „Es ist gut, dass jetzt die Machbarkeitsstudie für den zweiten Bauabschnitt vorliegt. Sie zeigt, dass der Bau eines zweiten Containerterminals in Wilhelmshaven technisch machbar und auf mittlere Sicht wirtschaftlich sinnvoll ist. Der Studie zufolge wird um das Jahr 2027 der heutige Hafen an seine Kapazitätsgrenzen stoßen. Wir werden mit der zunehmenden Bestätigung unserer Prognosen, in die Planung des Baus investieren. Daher haben wir beschlossen, die weiteren Planungen voranzutreiben, wenn der JadeWeserPort erstmalig erkennbar eine Millionen TEU im Jahr umschlagen wird.“

 Untersucht wurden acht wesentliche Betriebsparameter

Die Studie hat in insgesamt acht Teilbereichen unter anderem die wesentlichen Betriebsparameter wie Kajenlänge und Geländetiefe für einen wettbewerbsfähigen und operativ eigenständigen Containerterminal sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis untersucht. Weitere Analysen betrafen Baugrundbewertung und Sandgewinnung, die Variantenbetrachtung der Anbindung an Straße und Schiene sowie eine nautische Simulation zur Prüfung der Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs. Zudem wurden eine schalltechnische Untersuchung sowie die Auswirkungsprognose im Hinblick auf mögliche Umweltbeeinträchtigungen erstellt.

Bau mit 1,8 Kilometer langer Kaje in nördlicher Richtung scheint genehmigungsfähig

Die umweltfachliche Bewertung hat ergeben, dass die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit nicht in Frage gestellt ist. Das entworfene Terminaldesign empfiehlt eine 1,8 Kilometer lange Kaje in nördlicher Richtung mit einer um zehn Grad abgeknickten Kajenführung bei einer Terminaltiefe von 620 Meter.

 Arbeit am zukünftigen Erfolg

Andreas Bullwinkel, Geschäftsführer der Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG, sagte: „Wir freuen uns, dass das Ergebnis der umfangreichen Studie jetzt vorliegt und die grundsätzliche Machbarkeit einschließlich der Genehmigungsfähigkeit nachweist. Wir arbeiten weiter mit Hochdruck für den Erfolg und die Zukunft unseres Hafens.“

(Redaktion)


 


 

Containerterminal
Sicht
Machbarkeit
Planung
Container TerminalWilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH
Kapazitätsgrenzen
Kaje

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Studie" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

2 Kommentare

von MannAusFRI
07.03.16 19:15 Uhr
Besser wäre ein Kai in Südrichtung

Es wäre besser, ein Erweiterung in Südrichtung vorzunehmen. Für dei Schiffe nmacht es keinen Unterschied, die Autobahn ist genauso weit entfernt, aber es besteht die Möglichkeit, Wertschöpfung in Richtung Stadt zu ziehen. Insgesamt muss die Hafenlandschaft in D aber etwas grossräumiger gesdacht werden und es muss mehr investiert wwerden. Und es muss schneller gehen.

von Hägar
07.03.16 20:18 Uhr
Machbarkeitsstudie

Uff !
Nun ist der "CTW" mal gerade bei 15% seiner berechneten Belastbarkeit angekommen (und auch das nur durch eine 6-wöchige Sperrung der Unterweser) und schon muss dieses Steuergrab noch größer werden? Vermutlich dann auch noch vollautomatisch? OK - die größten Öltanker können hier problemlos anlegen - aber das Öl wird ja auch nicht in Containern weiter transportiert ! Vielleicht wird denn doch mal über den sofortigen und schnellst möglichen Ausbau der Bahnanbindung nachgedacht? Aber neehh- vielleicht bis 2030 (?)! Soweit ich weiß, haben längst noch nicht alle "Brücken" und "Carrier" ein "TÜV-Siegel"! Und bei den "Pkw´s" dürfte der auch schon abgelaufen sein!
Ich motze nicht - ich habe nur allmählich die Schnauze voll!

 

Entdecken Sie business-on.de: