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Wilhelmshaven

Polizeien der Küstenländer trainierten schwierige Einsatzlagen

Rund 20 Vertreter aus Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen stellten sich kürzlich an der Nordsee einem umfassenden Trainingsprogramm, um das reibungslose Zusammenspiel der Sicherheitskräfte unter Echtbedingungen zu trainieren. Im Mittelpunkt der jährlichen Übung mit schnellen und wendigen Schlauchbooten, die dieses Jahr von der niedersächsischen Wasserschutzpolizei ausgerichtet worden war, stand die Abwehr und Verhinderung von Gefahren sowie Straftaten von See her.

"Indem wir unter authentischen Einsatzbedingungen gemeinsam anspruchsvolle Szenarien trainieren, stellen wir sicher, dass wir auch länderübergreifend schwierigste maritime Einsatzlagen bewältigen können", zog der Chef der niedersächsischen Wasserschutzpolizei Thomas Simson ein erstes Fazit der gemeinsamen Übung an der Jade.

"Im Zweifel gilt es gefährliche Personen in ihren Wasserfahrzeugen bereits auf See als solche zu erkennen und sie schnellstmöglich dingfest zu machen", betont Simson. Dies gelte insbesondere im Zusammenhang mit Gefahrguttransporten auf dem Wasser oder Veranstaltungen mit Bezug zum Wasser. Das professionelle Zusammenspiel von Kräften der Wasserschutzpolizei sei bereits bei länderübergreifenden MOX-Brennelementtransporten und dem G 8-Gipfel in Heiligendamm hervorragend unter Beweis gestellt worden, so Simson weiter.  

Training am Marinehafen

Insgesamt sieben Schlauchbootbesatzungen unter der Übungsleitung von Polizeihauptkommissar Hans Michel trainierten vor dem Marinehafen in Wilhelmshaven unter anderem das Abwehren von schnellen Angriffen, die Kommunikation während eines Einsatzes und das Navigieren unter schwierigsten Wetterverhältnissen.

Die Auswertung der Erkenntnisse erfolgte unmittelbar am neuen Standort der Wasserschutzpolizei, dem Kompetenzzentrum an der Jade. Von dort werden künftig die Standorte der Wasserschutzpolizei in Emden, Wilhelmshaven, Brake, Stade sowie die Leitstelle der Wasserschutzpolizei in Cuxhaven zentral geführt. Als Basisschiff für das Übungsgeschehen fungierte das dort stationierte Polizeiküstenboot "W 3". "Wichtig ist uns ebenso die wirkungsvolle und verlässliche Kooperation mit anderen Behörden", so der Leitende Polizeidirektor das Vorgehen. Zu diesem Zweck seien auch Sequenzen mit dem Gewässerschutzschiff "Mellum" des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven integriert worden.

(Redaktion)


 


 

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