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Wilhelmshaven

Lässt Tchibo über Wilhelmshaven importieren?

Das Unternehmen EUROGATE, unter anderem Betreiber des Containerterminals im JadeWeserPort Wilhelmshaven, berichtet heute, dass das Handelsunternehmen Tchibo ein mögliches Routing seiner Import-Container über den Tiefwasserhafen Wilhelmshaven prüft.

Derzeit laufen erste Testverladungen. Auf dem am EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven angrenzenden KV-Bahnhof wurden gestern die ersten Tchibo Container vom Schiff auf die Bahn verladen. Der Zug hat Wilhelmshaven gestern Morgen um 9.00 Uhr verlassen und ist um 11.30 Uhr in Bremen angekommen. Von dort gehen die Waren in das Tchibo-Hochregallager, von wo aus sie an die Tchibo Verkaufsstellen in Deutschland und Europa verteilt werden. Tchibo verschifft seine Container aus Fernost nach Wilhelmshaven. Am EUROGATE Container Terminal

Wilhelmshaven werden sie direkt vom Schiff auf die Bahn gesetzt, und sind schon nach kurzer Zeit an ihrem Bestimmungsort in Bremen.

Marc-Stephan Heinsen, Director Supply Chain Management & Logistics der Tchibo GmbH sagt: „Der Logistik -Standort Wilhelmshaven ist für uns eine attraktive Alternative zu den etablierten Seehäfen. Für uns ist es geschäftskritisch, unsere Kunden schnell und zuverlässig mit ihren bestellten Waren zu versorgen. Von daher benötigen wir eine staufreie Transportkette. Die etablierten Seehäfen verfügen zwar über eine gute Infrastruktur , allerdings ist die Zuverlässigkeit aufgrund der bekannten Engpässe nicht mehr grundsätzlich garantiert. Daher müssen wir Alternativen prüfen. In Wilhelmshaven gibt es solche Infrastrukturengpässe nicht. Im Notfall könnten unsere Container auch kurzfristig schnell per Lkw nach Bremen transportiert werden. Schließlich hat der Terminal einen direkten Autobahnanschluss.“

Mikkel Andersen, Geschäftsführer des EUROGATE Container Terminals Wilhelmshaven: „Wir freuen uns, dass Tchibo Interesse am Standort Wilhelms-haven zeigt. Wir können Container direkt vom Schiff auf die Bahn verladen, ohne Zeitverluste. Die Infrastruktur bietet hervorragende Voraussetzungen, um Zeit- und Fahrpläne einzuhalten und eine insgesamt pünktliche und zuverlässige Lie-ferkette zu ermöglichen.“

Seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren geht der JadeWeserPort eher in Verbindung mit Misserfolg mangels Auslastung durch die Presse. Jetzt tauchen Lichter am Horizont auf. Der NDR berichtet, dass gerade erst bekannt geworden war , dass Schiffe der geplanten Allianz zwischen den Reedereien Maersk und MSC bald regelmäßig den Tiefwasserhafen ansteuern könnten. Ganz sicher ist das noch nicht. Nun gibt es mit Tchibo den nächsten Interessenten. Bleibt nur, dem Betreiber und der Region Wilhelmshaven ganz fest die Daumen zu drücken. 

Mehr Infos unter www.eurogate.eu.

(Redaktion)


 


 

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