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Raffinerie Wilhelmshaven steht offenbar kurz vor Verkauf

Die Raffinerie in Wilhelmshaven steht offenbar kurz vor dem Verkauf. Der Eigentümer Conoco-Phillips will die 2006 übernommene Anlage einem Tanklagerbetreiber überlassen, wie die "Nordwest-Zeitung" (Mittwochausgabe) berichtet. Damit wären die Bemühungen von Landespolitik, Arbeitgebern und Gewerkschaften gescheitert, den Betrieb der Raffinerie langfristig zu erhalten, hieß es.

Die Beschäftigten in Deutschlands zweitgrößter Raffinerie vermuten demnach, dass es sich bei dem Käufer um einen Investitionsfonds handelt, der die Anlage anschließend an Conoco-Phillips zurückvermieten werde. Die Produktion ruht bereits seit Oktober 2009. Ein Jahr später verkündete Conoco-Phillips, die Raffinerie in ein Tanklager umzuwandeln oder sie zu verkaufen. Oberbürgermeister Eberhard Menzel hatte im März schwere Vorwürfe gegen den US-amerikanischen Betreiber erhoben. Er befürchtete, dass der Konzern die Raffinerie mit 350 Arbeitsplätzen klammheimlich stilllegen wolle, um die Kapazitäten auf dem Mineralölmarkt herunterzufahren und damit die Preise in den ebenfalls zu Conoco-Phillips gehörenden Jet-Tankstellen hochzuhalten.

(dapd )


 


 

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