Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Finanzen
Weitere Artikel
Italien

Fakten zur Wirtschaftslage

Italien ist nach Griechenland das neue Sorgenkind der Euroländer. Mit einem Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent 2010 und erwarteten 1,0 bis 1,3 Prozent in diesem Jahr hat sich die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone deutlich schlechter von der Wirtschaftskrise erholt als der europäische Durchschnitt. Dieser lag 2010 bei einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent.

Gleichzeitig stieg die Staatsverschuldung in den vergangenen Jahren stetig und erreicht 2011 mit über 1,8 Billionen Euro einen Spitzenwert von 119 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

Investitionsklima: Nord-Süd Gefälle

Auch die Zahl der Arbeitslosen hat seit 2008 kontinuierlich zugenommen. Hatte die Quote 2007 mit 6,1 Prozent einen Tiefstand erreicht, waren es 2010 bereits 8,6 Prozent Arbeitslose. Für 2011 wird ein weiterer Anstieg um 0,1 Prozentpunkte erwartet. Dabei ist besonders die Zunahme der Jugendarbeitslosigkeit auf mittlerweile fast 30 Prozent besorgniserregend.

Das Investitionsklima in Italien wird dabei seit langem von einem starken Nord-Süd-Gefälle geprägt. Investoren bevorzugen den Norden und die Mitte Italiens, der Süden gilt als risikoreich. Auch Deutschland als wichtigster Handelspartner Italiens investiert hauptsächlich in den Metropolen Norditaliens.

(dapd )


 


 

Wirtschaftswachstum
Wirtschaftskrise
Arbeitslosen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Wirtschaftswachstum" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: