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Integrationsverweigerer

Bundesregierung widerspricht CDU-Innenpolitiker Bosbach

Die Bundesregierung hat der Aussage des innenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion Wolfgang Bosbach widersprochen, derzufolge rund 40 Prozent die Teilnahme an einem verpflichtenden Integrationskurs verweigerten.

Wie aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sevim Dagdelen hervorgeht, haben sich 2008 insgesamt 77 Prozent der Verpflichteten zu einem Kurs angemeldet und fast alle ihn begonnen. Aber auch die übrigen 23 Prozent könnten nicht pauschal als "Integrationsverweigerer" gewertet werden. "Es können auch andere Entschuldigungsgründe (z.B. Umzug, Fortzug ins Ausland, Schwangerschaft, Eintritt in den Arbeitsmarkt, Krankheit , Teilnahme an vorhandenem Kursangebot nicht zumutbar) vorliegen", heißt es in der Antwort des Ministeriums. Was die Kursabbrecher - geschätzte 10 Prozent - angeht, verweist das Ministerium darauf, dass über die Gründe keine Statistik geführt werde.

(ots / Der Tagesspiegel)


 


 

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