Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Zu hohe Flugkosten

THW-Chef fordert weltweites Flottenmanagement für Hilfsflüge

Humanitärer Lufttransport spielt bei schneller Katastrophenhilfe eine entscheidende Rolle. Doch nicht immer stehen geeignete Flugzeuge kurzfristig am richtigen Ort zur Verfügung. Hinzu kommen nach Einschätzung des Technischen Hilfswerks (THW) ständig steigende Preise. "Sie steigen nach jedem Desaster", sagte THW-Präsident Albrecht Brömme am Mittwoch auf der Luftfahrtschau ILA in Schönefeld. Notwendig sei ein weltweites Flottenmanagement für Fluggeräte, die in Notfällen verfügbar seien.

Die Zahl der Erdbeben, Überschwemmungen und Hungerkrisen nehme immer weiter zu, sagte der neue Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, Lutz Bertling. Insbesondere Transportflugzeuge, die auch auf Behelfspisten starten und landen können, würden von den Hilfsorganisationen benötigt. Hier wachse dem Airbus A400 M eine neue Rolle zu. Das Flugzeug kann rund 25 Tonnen Hilfsgüter laden - mehr als dreimal so viel wie die bislang als "Engel der Lüfte" gefeierte Transportmaschine Transall der Luftwaffe.

Studie nimmt Abläufe und Ausgaben unter die Lupe

In einer Studie untersucht eine Stiftung des Flugzeugbauers Airbus derzeit die Möglichkeiten, weltweite Hilfsaktionen künftig effizienter zu gestalten. Dabei geht es neben Beschaffungsmodellen auch um die Frage, welche Flugzeuge jeweils eingesetzt werden und wie viel die Bundesrepublik für Hilfsflüge ausgibt.

Die Airbus-Stiftung unterhält bereits eine Kooperationsvereinbarung für logistische Hilfe mit der Stiftung und der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.

(dapd)


 


 

Flugzeug
Hilfsaktionen
Rolle
THW
Rotkreuz
Roter Halbmond
Hilfsflüge

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Flugzeug" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: