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Wikileaks-Gründer

Assange erhält Asyl in Ecuador

Ecuador hat dem Asylantrag des Wikileak-Gründers Julian Assange stattgegeben und setzt sich damit gegen den Widerstand Großbritanniens durch, die eine Auslieferung fordern. Der 41-Jährige befindet sich bereits seit Mitte Juni in der Londoner Botschaft des südamerikanischen Landes.


Der Außenminister des Landes begründete die Entscheidung mit der politischen Verfolgung Assanges. Sollte der Wikileaks-Gründer an die USA ausgeliefert werden, könnte er im schlimmsten Fall zum Tode verurteilt werden. Damit sei der Tatbestand erfüllt, dass Assanges Leben bedroht sei. Darüber hinaus lobt Ricardo Patiño die Arbeit von Assange, der sich mit der Plattform WikiLeaks für die Menschenrechte und Pressefreiheit eingesetzt hat. Über die Plattform gelangten auch Informationen über Menschenrechtsverstöße an die Öffentlichkeit.

Großbritannien weht sich gegen den Antrag

Die britische Regierung will dagegen die Ausreise verhindern und Assange kein freies Geleit zum Flughafen bieten. Mehr noch: Großbritannien droht mit der Stürmung der Botschaft. Diese Stürmung ist nach einem britischen Gesetz aus dem Jahr 1987 möglich. Auf der anderen Seite könnte die Stürmung aber gegen die Wiener Konvention von 1961 verstoßen. Ecuador will zusammen mit den Außenministern des Südamerikanischen Staatenbunds Unasur und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) eine Stellungnahme zu der britischen Haltung vereinbaren.

Gegen Julian Assange läuft ein EU-weiter Haftbefehl. Die schwedische Justiz wirf ihm Sexualdelikte vor. Assange befürchtet aber, dass er nach dem Verhör in Schweden an die USA ausgeliefert wird.

(Redaktion)


 


 

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