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Wirtschaftskrise

Infineon geht auf Kurzarbeit

Die Beschäftigten bei Infineon müssen sich jetzt auf Kurzarbeit einstellen. Das geht aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/2012 hervor. Der Automobil- und Industriezulieferer muss einen Gewinneinbruch um fast 50 Prozent auf 427 Millionen Euro verkraften.

Die aktuellen Zahlen und die schlechte Aussicht auf eine Konjunktur leiten bei Infineon ein massives Sparprogramm ein. Teilweise sollen nicht ausgelastete Werke sogar ganz abgeschaltet werden. Anstehende Gehaltserhöhungen werden vorerst nicht genehmigt und der Einsatz von Zeitarbeitern auf ein Minimum verringert. Auch für das neue Geschäftsjahr stellt sich Infineon auf einen Rückgang im Umsatz und Gewinn ein, weswegen ein harter Notfallplan folgen muss.

Allgemein schlechte Wirtschaftslage

Für die weltweite Wirtschaft zeigen die Sparpläne von Infineon starke Tendenzen. Infineon beliefert zahlreiche Branchen mit Halbleitern, wie beispielsweise die Autoindustrie oder die Windkraftanlagen. Diese Kunden scheinen ebenso ihre Bestellungen zurückgefahren haben und stellen sich auf schwierigere Zeiten am Markt ein. Die Handlungen von Infineon deuten auf Absatzschwierigkeiten in vielen Wirtschaftsbetrieben hin.

Doch die Kurzarbeit ist nicht der einzige Punkt auf dem Sparplan. Für das nächste Geschäftsjahr sollen nur noch 400 Millionen Euro investiert werden. Das sind 100 Millionen Euro weniger als noch in diesem Jahr. Andere Entwicklungsprojekte bleiben vorerst liegen oder werden ganz abgeschrieben. Entwarnung gibt es allerdings für die Aktionäre. Sie müssen nicht verzichten, denn Infineon will auch wie im Vorjahr eine Dividende von zwölf Cent je Aktie ausschütten.

(Christian Weis)


 


 

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