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  • 11.03.2016, 13:15 Uhr
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Zug

Hochgeschwindigkeitszüge schlagen bald Flugzeuge bei der Geschwindigkeit

Die Richtung der Entwicklung der Hochgeschwindigkeitszüge ist eindeutig: Immer schneller!

Das jüngst neu getestete Modell aus Japan kommt nun mit seiner Rekordgeschwindigkeit von 603 km/h an die Geschwindigkeit von Flugzeugen heran. Doch das Modell wird erst 2027 in den Betrieb genommen. Es gibt aber trotzdem schon Zugmodelle aus China und Südkorea, dessen Rekordgeschwindigkeiten bereits heute an diese Schnelligkeit rankommen.

Schnellzüge aus Asien sind Frontrunner

Zwar gibt es auch durchaus schnelle Hochgeschwindigkeitszüge aus Europa, die Spitzenreiter, was Geschwindigkeit angeht, sind aber immer noch die asiatischen Züge. Auf einer Liste der Schnellzüge im weltweiten Vergleich wird gleich deutlich, dass die ersten Plätze mit asiatischen Zügen belegt sind. Der Shanghai Maglev Train aus China trumpft mit einer Rekordgeschwindigkeit von 501 km/h und einer Betriebsgeschwindigkeit von immerhin 350 km/h auf. Und auch der Südkoreanische KTX steht mit einer Rekordgeschwindigkeit von 421 km/h und einer Betriebsgeschwindigkeit von durchschnittlich 300 km/h nicht schlecht da. In Europa ist der schnellste Hochgeschwindigkeitszug eindeutig der TGV aus Frankreich, der mit einer Rekordgeschwindigkeit von 575 km/h sogar den chinesischen Shanghai Maglev Train überbieten kann. In puncto Betriebsgeschwindigkeit belegt der TGV zusammen mit dem ICE aus Deutschland, dem SCMaglev aus Japan und dem AVE aus Spanien mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 320 km/h den zweiten Platz hinter dem Spitzenreiter China.

Nicht nur Geschwindigkeit zählt

Doch nicht nur die Geschwindigkeitsrekorde alleine zählen, wenn man die Hochgeschwindigkeitszüge vergleicht. GoEuro zeigt auf, dass im internationalen Ranking außerdem wichtig ist, wie groß der Teil der High-Speed-Trassen prozentual auf das Schienennetz ist und wie viele Menschen Zugang zu diesen Schnellzügen haben. Denn auch wenn ein weitausgebautes Schienennetz hervorragend ist, bedeutet dies nicht immer zwangsweise, dass auch ein großer Teil der Bevölkerung Zugang zu diesem Schienennetz haben. Ein gutes Beispiel ist dafür China. Denn trotz des riesigen Netzes an High-Speed Trassen von insgesamt 66.298 Kilometern, erreichen diese nur circa 10,7% der Bevölkerungen. In Japan hingegen sind nur ungefähr 13 % der Schienen auch High-Speed Trassen, diese erreichen aber immerhin insgesamt circa 37 % der Bevölkerung.

Der erste Superschnellzug kam aus Deutschland

Achtzig Jahre gibt es jetzt schon Hochgeschwindigkeitszüge weltweit und die immer neuen Rekorde aus Japan lassen die Grenzen nach oben offen, was die Geschwindigkeiten angeht. Doch der erste Superschnellzug kam nicht wie man vermuten könnte aus Japan oder Asien, sondern aus Deutschland. Jedoch war der erste Rekordaufsteller keineswegs ein regulärer Zug, sondern ein eher merkwürdig anmutendes Gefährt mit Propeller an der Spitze: Der Schienenzeppelin. Dieser stellte 1931 auf der Strecke Hamburg-Berlin den Rekord von 230 km/h auf und ebnete so den Weg für die heutigen High-Speed Trains auf der ganzen Welt. Welt.de stellt den Schienenzeppelin vor und erklärt außerdem warum der Schnellzug nie in Serie ging.

(Redaktion)


 


 

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