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Tipps für die Altersvorsorge – Geld richtig anlegen und das Alter sorgenfrei genießen

Altersarmut ist ein Thema, das immer mehr Deutsche beschäftigt. In einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft reicht die staatliche Rente kaum noch aus, um einen sorglosen Lebensabend zu finanzieren. Deshalb sind immer mehr Menschen auf der Suche nach neuen Sparmöglichkeiten. Doch welche ist für wen geeignet und worauf sollte man achten? Hier gibt es einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten.

Sebastian Duda / Fotolia.com

Der Sparplan

Bei dieser Variante zahlt man über einen bestimmten Zeitraum eine monatliche Summe auf einen Banksparplan ein, z. B. jeweils 100 Euro über einen Zeitraum von acht Jahren. Am Ende sind dann etwa 9.600 Euro eingezahlt. Hinzu kommen je nach Anbieter 500 – 1.000 Euro Zinsen. Diese Methode macht nicht unbedingt reich, aber man kann sich doch einen gewissen Grundstock aufbauen. Je länger die Bindung ist, desto höher fällt in der Regel auch die Rendite aus.

Unterschiede kann es weiter dahingehend geben, ob der Sparplan gekündigt werden kann, wenn das Geld vorher benötigt wird, etwa wenn die Raten nicht mehr bedient werden können oder wenn man überraschend Geld braucht. Bei Plänen mit variablem Zins gibt es üblicherweise keine Probleme, bei allen anderen kann es möglich sein, wenn man z. B. auf die Zinsen verzichtet. Mitunter gibt es sogar Strafgebühren.

Das Fondssparen

Etwas mehr Flexibilität bietet das Fondssparen – nicht nur jüngeren Anlegern, sondern allen. Das Prinzip ist dabei zunächst einmal dasselbe. Man zahlt eine feste monatliche Summe in den Vertrag ein und die Bank bzw. der Vermittler kauft dafür Anteile an einem Fonds. Die Raten lassen sich jederzeit variieren.

Empfehlenswert sind laut Verbraucherschützern Indexfonds (ETF), also solche, die die Anlagen breit streuen. Wenn hier mal ein Unternehmen an Wert einbüßt, ist das nicht ganz so schlimm. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, das Fondssparen als langfristige Anlage zu begreifen. Hier sollte man das Geld wenigstens 10, besser aber 20 oder 30 Jahre lang liegen lassen. Immerhin gibt es am Aktienmarkt immer wieder Schwankungen, die sich erst auf lange Sicht ausgleichen. Tipps für die richtige Wertanlage bekommt man beispielsweise bei Competent Investment Management.

Die betriebliche Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge ist eine weitere beliebte Anlagemöglichkeit. Hierbei zahlt man einen festgelegten Teil des Bruttolohns auf den Vertrag ein. Er beläuft sich auf maximal vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze und maximal 3.120 Euro jährlich. Was dabei für den Arbeitgeber besonders vorteilhaft ist: Es fallen keine Steuern und Sozialabgaben auf die Summe an. Allerdings ist auch ein Nachteil zu nennen. Wenn man in die Rente eintritt, sind Steuern und Sozialabgaben nachträglich fällig. Das Modell lohnt sich deshalb vor allem, wenn der Chef auf die Beiträge des Angestellten noch etwas drauflegt, zumindest die ersparten Sozialabgaben.

Wenn ein Jobwechsel im Raum steht, kann man den Vertrag bei vielen Tarifen einfach mitnehmen. Vor allem junge Arbeitnehmer sollten genau auf diesen Punkt achten.

Die Risikolebensversicherung

Wenn der gemeinsame Haushalt und die Familienplanung anstehen, wird es wichtig, sich gegen die größten Risiken abzusichern. Eine Risikolebensversicherung wird dann unverzichtbar. Durch diese vergleichsweise günstige Versicherung erhält man Unterstützung, wenn der Ehepartner verstirbt. Mindestens sollten hier fünf Jahreseinkommen abgesichert sein. Kapitallebensversicherungen werden hingegen von vielen Experten als nicht so sinnvoll betrachtet. Bei dieser vormals klassischen Form der Altersvorsorge ist heute aufgrund der niedrigen Zinsen nicht mehr viel zu gewinnen. Hinzu kommt, dass von vielen Versicherungsgesellschaften vergleichsweise hohe Kosten auf die Verträge gebucht werden.

Die Riester-Rentenversicherung

Eine Alternative zur Kapitallebensversicherung ist die Riester-Rentenversicherung. Sie ist vor allem für junge Familien geeignet. Zu den 154 Euro, die der Staat jährlich als Förderung bereitstellt, kommen hier nämlich für jedes nach 2008 geborene Kind 300 dazu. Voraussetzung ist, dass man mindestens vier Prozent des versicherungspflichtigen Einkommens des Vorjahrs in den Vertrag einzahlt. Bei einem Einkommen von 30.000 Euro wären das also beispielsweise 1.200 Euro. Die Beiträge können auch in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Später muss die Rentenzahlung dann aber voll versteuert werden.

Richtig investieren nach der Rente

In der Zeit nach dem 70. Lebensjahr geht es nicht mehr ums Ansparen, sondern um die Anlage des Ersparten, sodass man bis zum Lebensende einen angemessenen Standard halten kann. Hier besteht z. B. die Möglichkeit, ein Haus zu verkaufen und den Erlös in ein Tagesgeldkonto, einen Bankauszahlplan, einen Investmentfonds oder eine Sofortrente zu investieren.

 

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