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HR-Themen

Warum man auch mit über 40 seinen Job noch wechseln kann…

Während viele Menschen sich vor Jahrzehnten noch ihren Job ganz bewusst aussuchten, weil sie der Meinung waren, hier die Zeit bis zur Rente verbringen zu müssen, gestaltet sich der Arbeitsmarkt in der heutigen Zeit weitaus flexibler. Vor allem Arbeitnehmer über 40 erkennen immer wieder, wie viel Spaß es macht und wie herausfordernd es sein kann, seinen Arbeitgeber „im besten Alter“ zu wechseln und entsprechend noch einmal neu durchzustarten.

Dennoch machen sich bei der Suche nach einer neuen Anstellung oft Zweifel breit. Fragen wie: „Bin ich überhaupt dazu in der Lage, mich noch einmal komplett neu zu orientieren?“ spielen hier eine besonders wichtige Rolle. Kein Wunder! Immerhin handelt es sich bei den Ü40-Arbeitnehmern häufig um Familienväter, die sich ihrer Verantwortung durchaus bewusst sind. Doch auch immer mehr Frauen über 40 wagen bewusst den beruflichen Neuanfang.

Die Bewerber erfreuen sich bei Unternehmen aktuell einer besonderen Beliebtheit. Sie werden als selbstbewusste und gebildete Mitarbeiter in spe wahrgenommen, die im Laufe ihrer Berufslaufbahn schon genug Erfahrung gesammelt haben, um zu wissen, über welche Kompetenzen und besonderen Fähigkeiten sie verfügen. Doch weshalb ist die Ü40 Generation am Arbeitsmarkt eigentlich so beliebt?

Grund Nr. 1: Menschen Ü40 sind häufig selbstbewusster

Hierbei handelt es sich um einen der Gründe, weswegen Arbeitnehmer jenseits der 40 bei Geschäftsführern so beliebt sind. Sie wissen, wie viel sie wert sind und tragen dieses gesunde Selbstbewusstsein auch im direkten Kundenkontakt oft nach außen.

Die entsprechenden Vorteile zeigen sich häufig in Berufen, in denen es darum geht, bestimmte Produkte bzw. Dienstleistungen zu verkaufen. Sales-Mitarbeiter über 40 verstehen häufig genau, dass es sich bei einer Kontaktaufnahme aufgrund eines Sonderangebots nicht um unerwünschte Werbung handeln muss. Sie sehen es vielmehr als ihre Aufgabe an, den Kunden zu informieren, damit dieser einen bestimmten Rabatt für sich nutzen kann. Es handelt sich meist um genau die Menschen, die ihre Freunde auch im privaten Bereich darauf hinweisen, dass Geschäft XY aktuell ein bestimmtes Gerät im Angebot hat, man bei Netflix einen Gratis-Monat bekommt oder wieder einmal ein Bet365 Angebotscode verfügbar ist, bei dem man auf seine Fußballmannschaft am Wochenende setzen kann. Denn: sie verfügen über genug Selbstbewusstsein und Weitblick, andere mögliche Interessenten auf besondere Gegebenheiten aufmerksam zu machen. Sie schätzen die aktuelle Marktsituation und ihr Gegenüber ein und begeistern gleichzeitig durch ein hohes Maß an Authentizität.

Kurz: Menschen über 40 wissen oft genau, wofür sie sich selbst begeistern, kennen die Qualität ihrer Marke und haben keine Scheu, exakt dieses Wissen auf Augenhöhe nach außen zu tragen.

Grund Nr. 2: Arbeitnehmer über 40 verfügen über einen breitgefächerten Erfahrungsschatz

Wer sich mit über 40 auf eine neue Stelle bewirbt, kennt seinen Wert und weiß genau, wo seine Stärken und Schwächen liegen. Im Gegensatz zur Generation Azubi hat der ältere Bewerber seinen Platz in der Berufswelt in der Regel bereits gefunden.

Dementsprechend ist es nachvollziehbar, dass sich die Betroffenen oft nur auf Stellen bewerben, die auch ihrem Anforderungsprofil entsprechen. Sie gehen weniger Kompromisse ein und sind mutig genug, genau die Aufgaben zu übernehmen, die am besten zu ihren Kompetenzen passen.

Dieser Vorteil zeigt sich unter anderem auch im Umgang mit Kunden und Kollegen. So werden viele Mitarbeiter ab 40 vor allem für ihre ruhige Art geschätzt. Sie wissen, dass sie nicht jedem gefallen müssen, sind sich jedoch auch gleichzeitig darüber bewusst, dass ein höflicher Umgang miteinander die Basis für ein gesundes Arbeits- und Geschäftsverhältnis darstellt.

Grund Nr. 3: Die Ü40 Generation legt viel Wert auf Transparenz

Lästern in der Büro-Küche? Viele Menschen über 40 haben keine Lust, sich mit Themen zu befassen, die sie nichts angehen. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein „älterer“ Kollege seinen Mitstreitern seine Meinung direkt mitteilt – je nach Charakter – vergleichsweise hoch.

Gepaart mit Höflichkeit profitieren hier alle von einem offenen Arbeitsklima, durch das viele Auseinandersetzungen von Vornherein vermieden werden können.

Ob besagte Transparenz dann mit Hinblick auf das Verhältnis zum Chef oder untereinander gelebt wird, ist für den erfahrenen Arbeitnehmer in der Regel vollkommen unerheblich. So kann ein Vorgesetzter vor einem Verhandlungsgespräch über eine Gehaltserhöhung davon ausgehen, dass ihm ein gut vorbereiteter und argumentierender Mitarbeiter gegenübersitzen wird.

Nach wie vor gilt, dass es mitunter schwer ist, gutes Personal zu finden. Wer seine Bewerber-Zielgruppe erweitert und auch nach Arbeitnehmern jenseits der 30 bzw. 40 Ausschau hält, kann seinen Recruiting-Radius zum eigenen Vorteil erweitern.

Grund Nr. 4: Arbeitnehmer über 40 sind immer noch offen für Neues

Arbeitnehmer über 40 sind – nicht nur als Sportpartner, sondern auch als Mitarbeiter – deswegen so beliebt, weil sie sich sowohl für klassische als auch für moderne Lösungsansätze begeistern können. Im Zeitalter der neuen Medien handelt es sich hierbei um einen nahezu unverzichtbaren Faktor in vielen Branchen.

Besagte Offenheit ist selbstverständlich auch immer zu einem großen Teil vom jeweiligen Charakter abhängig.

Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch, der sich mit Mitte 40 noch einmal dazu entschließt, sich beruflich neu zu orientieren, auch offen für Neues ist, vergleichsweise hoch.

Fest steht: wer sich heutzutage beruflich verändern möchte, muss das Alter nicht zwangsläufig als Hindernis ansehen. Im Gegenteil! Viele Unternehmen ziehen Bewerber mit Erfahrung mittlerweile dem klassischen Uni-Abschluss vor. Manche Kompetenzen lassen sich nicht ausschließlich auf der Basis von Büchern erlernen.

 

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