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Tipps für die Partnersuche im Internet

Glaubt man der Werbung, verliebt sich alle elf Minuten ein Single vor dem Computerbildschirm, der gerade mit einem der größten Anbieter von Cyber-Liebesglück verbunden ist. Was Verbraucher, die den Wonnemonat Mai nicht allein verbringen wollen, wissen sollten, sagen ARAG Experten.

RainerSturm / pixelio.de

Singlebörsen oder Partnervermittlungen 

Was ist eigentlich der Unterschied? Online-Partnervermittlungen unterbreiten aufgrund eines umfangreichen Persönlichkeitstest und mittels (laut eigener Aussage) wissenschaftlicher Methoden passende Partnervorschläge. Hierbei ist der Kunde auf die Vermittlungsleistung des Anbieters angewiesen. Wer laut Matching-Algorithmus nicht passt, wird nicht vorgeschlagen und kann somit auch nicht kontaktiert werden. Viele Singles schätzen vor allem den Vorteil einer Partneragentur, dass man am Anfang anonym bleibt. Erst wenn man sich für einen anderen Single wirklich interessiert, erteilen die meisten die Freigabe, dass sich der Andere die eigenen Bilder anschauen darf. 

Eine aktive Suche in der Datenbank bieten dagegen die Singlebörsen. Bei ihnen liegt der Fokus auf der eigenständigen Suche der Nutzer unter allen registrierten Mitgliedern nach Kriterien, die sie selbst wählen können. Einen Persönlichkeitstest und darauf aufbauende Partnervorschläge bieten Singlebörsen nur selten oder in bescheidenerem Umfang an. Darum sind sie in der Regel auch etwas preiswerter.

Was kostet das Versprechen des großen Glücks?

Die Preise für die Partnervermittlungen gehen weit auseinander. Bei den Marktführern liegen sie zwischen 25 und 40 Euro pro Monat. Einige Anbieter nehmen aber auch gerne wesentlich mehr Geld von ihren einsamen Kunden. Aber nicht nur der Preis ist entscheidend, auch Leistungsumfang und Vertragsbedingungen sind recht unterschiedlich. Das gleiche gilt auch für Singlebörsen. Besondere Aufmerksamkeit sollten Nutzer vor dem Vertragsabschluss den Vertragslaufzeiten widmen. Denn eines ist laut ARAG Experten sicher: Man hat sich vertraglich schneller an Zahlungen gebunden, als man ihnen nach Vertragsabschluss wieder entkommt.

Schnell rein – schwer wieder raus!

Die Sehnsucht nach der großen Liebe ist ein gutes Geschäft. Kein Wunder also, dass es flüchtenden Kunden schwer gemacht wird. Wer kurz nach der Anmeldung merkt, dass die Partnersuche im Netz nicht zur seligmachenden Zweisamkeit führt, sollte schnell aktiv werden. Juristisch betrachtet ist die Mitgliedschaft in einer Partnerbörse nämlich ein übers Internet geschlossener Dienstvertrag, erläutern ARAG Experten. Somit hat man auch ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Schwieriger wird der Austritt nach Ablauf des 14-tägigen Widerrufsrechts. Dabei müssen Firmen, die ihre Kunden im Netz gewinnen, diesen auch die Möglichkeit einräumen, den Vertrag online zu kündigen. 

 

lifepr / Redaktion

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