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Es heißt dann eben anders

250 Watt – ein Wasserkocher mit dieser Leistung bräuchte knapp 30 Minuten, um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen. 250 Watt – die maximale Motorisierung, damit ein Fahrrad noch als Fahrrad gilt. Es heißt dann nur Pedelec. Ein Erfahrungsbericht von Autor Matthias Greiling:

Johannes Rothenhagen / talwaerts.de

Mein Pedelec verändert meine Umgebung – Berge oder Anstiege werden eingeebnet, Strecken verkürzen sich. Und nach vier Jahren Nutzung hat mir das regelmäßige, leichte Training zu einer solchen körperlichen Verfassung verholfen, dass ich für die Wülfrather Straße in Wuppertal bergauf nicht einmal mehr aus dem Sattel gehen muss. Die erste wissenschaftliche Untersuchung zum Thema erscheint im Juli.

Allein bin jedenfalls nicht mehr mit meinem Pedelec. Beim Pflichttermin für Talradler – der Critical Mass – finden sich viele, oft zugezogene, passionierte Radler, die sich in dieser Stadt früher nicht trauten, aber jetzt motorunterstützt wieder ihren Alltag auf zwei Rädern bewältigen.

Wer zuletzt lacht…

Mich wundert es nicht mehr, dass bis weit in die 90er Jahre Radwege nur sehr schleppend ausgewiesen wurden. Und ich würde im Nachhinein sagen: zum Glück! Fahrradfahrende gehören auf die Fahrbahn als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer und nicht auf Verkehrssonderflächen, die schlimmstenfalls zugeparkt werden. Daran dürfen sich auch die Wuppertaler Autofahrer gewöhnen. Oder aber gern ebenfalls umsteigen. Wer Pedelec fährt, erntet ab und an ein spöttisches Grinsen unmotorisierter Kollegen. Spätestens am nächsten Berg holt das Grinsen die Kollegen aber wieder ein – dann grinse ich.

Der Autor

Matthias Greiling schreibt in einem Blog regelmäßig über seine Pedelec-Erfahrungen. Außerdem führt er auf Basis des Gesprächsleitfadens der „Pedelections“ eigenständig Interviews in Wuppertal und stellt seine Forschungsergebnisse zur Verfügung: blog.westrad.de 

Gekürzte Fassung. Den vollständigen Artikel finden Sie in der Wuppertaler Wochenzeitung talwaerts. Immer freitags für 1,90 Euro überall, wo es Zeitschriften gibt und für 8,90 Euro im Monatsabo: www.talwaerts-zeitung.de

 

Esther Brandt

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