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Sanierungsprojekt wird Teil der KlimaExpo.NRW

Dank energetischer Umbaumaßnahmen fit für die Zukunft: Klimafreundlich wohnen im „SüdstadtGarten“.

KlimaExpo.NRW

Im Gebäudebestand schlummert ein hohes Klimaschutzpotenzial – so auch im Hattinger Wohnviertel „SüdstadtGarten“. Aus diesem Grund modernisiert die Hattinger Wohnungsbaugesellschaft hwg rund 1.000 Wohnungen und legt dabei besonderen Wert auf Energieeffizienz. Mit unterschiedlichen Sanierungs- und Energieversorgungskonzepten wird die optimale Lösung für eine effiziente Gestaltung der Gebäude ermittelt. 

Für das beispielhafte Engagement wurde das Sanierungsprojekt heute vom Land NRW geehrt. Dr. Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, überreichte dem Vorstand der hwg eG, Erika Müller-Finkenstein und Dr. David Wilde, die offizielle Urkunde zur Aufnahme in die landesweite Leistungsschau für den Klimaschutz.

Mit einem Anteil von 35 Prozent am gesamten deutschen Energieverbrauch ist der Gebäudesektor verantwortlich für einen großen Teil aller CO2-Emissionen in Deutschland. Ins Gewicht fallen hier aufgrund unzureichender Dämmung und veralteter Heizsysteme insbesondere Bestandsgebäude. 

Auch die Gebäude in der Hattinger Südstadt verbrauchten aus diesen Gründen viel Energie. „Eine energetische Sanierung ist unverzichtbar, um Stadtviertel zukunftsfähig zu gestalten. Ein geringerer Energieverbrauch steigert nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch die Attraktivität und Wohnqualität. Ich freue mich daher sehr, das Projekt als Vorreiter im Klimaschutz in unsere Leistungsschau aufzunehmen“, so Dr. Heinrich Dornbusch, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW. 

Bis 2022 präsentiert die KlimaExpo.NRW als Initiative der NRW-Landesregierung in 1.000 Schritten positive Beispiele für den Klimaschutz in und aus Nordrhein-Westfalen. Das Projekt „Sanierung der Hattinger Südstadt“ markiert den 260. Schritt.

Den selbst gestellten Anspruch der hwg, die für Neubauten vorgegebenen Energiestandards auch bei der Modernisierung seiner Bestandsimmobilien zu erreichen, hat die Genossenschaft inzwischen teilweise sogar übertroffen. So avancierte ein ursprünglich schon als Passivhaus geplantes Mehrfamiliengebäude im Verlauf seiner Sanierung durch die Nutzung von Erneuerbaren Energien zur Deckung des restlichen Wärmebedarfs sogar zum Nullemissionshaus und gilt damit als ökologisches Vorzeigeobjekt. Auch der geringe Heizwärmebedarf der Häuser im bereits fertig gestellten 5. Bauabschnitt ist vorbildlich und führte zur Aufnahme in das Förderprogramm „100 Klimaschutzsiedlungen“ der EnergieAgentur.NRW. Das Programm zielt darauf ab, die CO2-Emmissionen von Wohnsiedlungen in NRW zu reduzieren.

 

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