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Auszeichnung für „Moosbach & Kanne“

KlimaExpo.NRW zeichnet Solinger Galvanikunternehmen für nachhaltige und konsequente Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen aus.

KlimaExpo.NRW / KlimaExpo.NRW

Prima Klima: Das Solinger Unternehmen „Moosbach & Kanne“ erhielt für seine hervorragenden Klimaschutzmaßnahmen nun eine besondere Auszeichnung der NRW-Landesregierung. Der Spezialist für die Veredelung und Beschichtung von metallischen Materialien und Oberflächen verfolgt in seiner Unternehmensphilosophie konsequent die Weiterentwicklung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Dies wurde nun von „KlimaExpo.NRW“, einer ressortübergreifenden Initiative der NRW-Landesregierung, honoriert. Die Initiative dient u.a. als Ideenlabor für den Standort NRW in Sachen Klimaschutz.

Erfreut nahm die Geschäftsführerin von Moosbach und Kanne, Dr. Elke Moosbach, die Urkunde von Dr. Heinrich Dornbusch, dem Vorsitzenden Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, entgegen. Auch Vertreter der Handwerkskammer Düsseldorf sowie der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Solingen, Frank Balkenhol, waren bei der Feierstunde dabei.

Solinger Unternehmen überzeugt mit Klimaschutzengagement

„Beharrlich und konsequent“, so das Urteil der Jury, habe der Galvanikbetrieb „Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen umgesetzt“. Im gesamten Unternehmen komme dem Thema Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung zu. Nun soll das Engagement für den Klimaschutz weiter ausgebaut werden: Mit Hilfe von Wärmerückgewinnung aus der Abluftanlage und der Umrüstung der Beleuchtung auf LED will der Betrieb pro Jahr weitere 8.800 Kilowattstunden Strom und damit fünf Tonnen CO2 einsparen.

„Moosbach & Kanne“ wurde somit als erstes Solinger Unternehmen offiziell in die Liste von „KlimaExpo.NRW“ als qualifizierter „KlimaExpo.NRW-Schrittmacher“ aufgenommen. 20 Mitarbeiter beschichten und lackieren hier unzählige Produkte mit einer Vielzahl von Edel-Optiken – und das seit fast 100 Jahren. Die neue Oberflächenbeschichtung verschönert die Produkte nicht nur, sondern verlängert deren Lebensdauer. Auch im Produktionsablauf wird auf Nachhaltigkeitsaspekte Wert gelegt, etwa, indem die metallhaltigen Schlämme, die bei der Aufbereitung des anfallenden Brauchwassers entstehen, der Wiederverwertung zugeführt werden. Auch Verpackungen werden bei „Moosbach & Kanne“ überwiegend wiederverwendet und im Mehrwegsystem eingesetzt.

Energieeffizient in die Zukunft

Schließlich wurde dort Schritt für Schritt der Energieverbrauch in den letzten Jahren reduziert. Die Steuerungen der galvanischen Anlage und der Abwasseraufbereitung erneuert und energieeffizienter konzipiert, wodurch auch der Chemikalienverbrauch um über 30 Prozent gesenkt wurde. Die Wärmeströme zur Beheizung der Räume und Produktionseinrichtungen neu organisiert und die Vorlauftemperatur reduziert. 100 Tonnen CO2 spart der Betrieb darüber hinaus mit dem 2015 in Betrieb genommenen neuen Brennwertkessel und BHKW ein, das gemeinsam mit den Stadtwerken Solingen realisiert wurde. Auch die Druckluftanlage wurde erneuert. Die getätigten Investitionen zahlen sich dabei doppelt aus: durch reduzierte Energiekosten und eine bessere Arbeitsplatzqualität. „Die Moosbach & Kanne GmbH ist ein Paradebeispiel dafür, wie Unternehmen es mit stetem Engagement schaffen können, den Betrieb auf unterschiedlichen Ebenen zukunftsfähig zu gestalten. Daher freue ich mich, das Unternehmen als Schrittmacher in die KlimaExpo.NRW aufzunehmen“, sagt Dr. Heinrich Dornbusch, Vorsitzender Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW.

Nächster Schritt: Wärmerückgewinnung

„Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind Aspekte, die uns sehr am Herzen liegen. Wir möchten unseren Beitrag leisten und freuen uns sehr, dass dies auffällt und wertgeschätzt wird. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und motiviert, diesen weiter zu gehen“, sagt Dr. Elke Moosbach, Geschäftsführerin der Moosbach & Kanne GmbH. Für 2016 hat sich das Unternehmen die Wärmerückgewinnung aus der Abluftanlage in der Fertigungshalle zum Ziel gesetzt. Neben der Energieeinsparung trägt die Maßnahme auch zur Verbesserung des Raumklimas bei. Als Ergänzung dazu wird die Hallenbeleuchtung auf LED umgerüstet. Die prognostizierte Einsparung liegt bei 8.800 Kilowattstunden pro Jahr – was wiederum fünf Tonnen CO2 jährlich ausmacht. „Wir freuen uns mit Moosbach & Kanne ein starkes Vorzeigeunternehmen in unserer Region zu haben. Wir hoffen, dass dieses Beispiel auch andere motiviert, sich aufzumachen. Hier wird beispielhaft gezeigt, dass sich Klimaschutz lohnt“, sagte Anette Kolkau von der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH.

 

Liane Rapp

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