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Mittelständler stellt biobasierte Kunststoffe her

KlimaExpo.NRW qualifiziert Langenfelder Unternehmen BeoPlast

KlimaExpo.NRW

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind bei dem Langenfelder Familienunternehmen BeoPlast nicht nur aktiv und konsequent gelebte Bestandteile der Firmenphilosophie, sondern auch wichtige Treiber für Innovation. So setzt das mittelständische Unternehmen in seinem klimaneutralen Produktionsbetrieb vermehrt auf biobasierte Kunststoffe und plant derzeit die Errichtung einer eigenen Windkraftanlage auf dem Werksgelände. Dieses Engagement für den Klimaschutz würdigte die Geschäftsführerin der KlimaExpo.NRW, Anja Surmann, und übergab die offizielle Urkunde an BeoPlast-Geschäftsführer Theo Besgen.

Bereits 2012 erarbeitete das Unternehmen mehrere Maßnahmen, um seinen Betrieb klimaneutral zu führen. So wird beispielsweise der Produktionsprozess ausschließlich über Ökostrom aus Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen versorgt. Die Gas-Heizung wich einer Abwärmerückgewinnung aus der Produktion, die ausreichend Energie zur Verfügung stellt, um den gesamten Bedarf an Heizwärme und Warmwasser zu decken. Ebenso tauschte der Kunststoffhersteller Verbrenner-Fahrzeuge komplett durch Elektrofahrzeuge und Elektrogabelstapler aus. Ein effektives Recycling und die effiziente Nutzung eingesetzter Ressourcen ermöglichen es, Abfälle zu reduzieren oder auch komplett zu vermeiden. Dabei helfen unter anderem auch nachhaltig agierende Lieferpartner, deren Anteil im kommenden Jahr um weitere 10 Prozent auf 70 Prozent erhöht werden soll.

Kunststoff-Produktion auf Basis nachwachsender Rohstoffe

Je nach Einsatzbereich verfügen Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe bereits heute über die gleichen Produkteigenschaften wie konventionelle Kunststoffe und stellen somit eine klimafreundliche Alternative dar. Um künftige Anwendungsmöglichkeiten weiter zu erschließen, arbeitet BeoPlast mit verschiedenen Forschungseinrichtungen an der Entwicklung biobasierter Kunststoffe zusammen. Trotz der Vielzahl aller klimaschonenden Maßnahmen lassen sich nicht alle geschäftsbedingten Emissionen vermeiden. Die dennoch anfallenden Emissionen werden umfassend kompensiert, so dass die gesamten Firmenaktivitäten in der Bilanz klimaneutral sind. „Meine Philosophie lautet: Wer sein Unternehmen nachhaltig führen will, findet Wege. Wer das nicht will, findet Ausreden“, so Geschäftsführer Theo Besgen.

Schafe für die Grünflächenpflege auf dem Firmengelände

Auf dem Firmengelände sorgen seit neuestem auch zwei bretonische Zwergschafe für die Grünflächenpflege. Auch die durch die Mitarbeiter angeschafften Honigbienen leisten ihren Beitrag für den Klima- und Naturschutz. „Besonders beeindruckend finde ich, dass BeoPlast plant, ein eigenes Windrad auf seinem Firmengelände zu errichten. Wer mit so viel Engagement für den Klimaschutz voran geht, den nehmen wir selbstverständlich in unsere Leistungsschau auf“, sagte Anja Surmann, Geschäftsführerin der KlimaExpo.NRW. Auch Michaela Noll, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, nahm gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Claudia Schlottmann an der Urkundenübergabe durch die KlimaExpo.NRW teil. Die beiden zeigten sich ebenfalls begeistert vom Engagement des Mittelständlers.

Zuschüsse für Mitarbeiter

Auch die Mitarbeiter von BeoPlast profitieren bereits heute auf vielfältige Art und Weise vom breiten Klimaschutzengagement ihres Arbeitgebers. So vergibt das Unternehmen unter anderem Zuschüsse für den Kauf von besonders energieeffizienten Haushaltsgeräten sowie E-Bikes. Inspiriert durch den klimaneutralen Arbeitgeber beziehen bereits heute rund 25 Prozent der Mitarbeiter auch privat Grünstrom.

 

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