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Neuer Generalmusikdirektor

Daniel Huppert möchte die Identifikation im Bergischen mit dem städtischen Orchester fördern.

Alexandra Kalka

Der „Aufbruch in die Neue Welt“ ist wohl in dopelter Hinsicht zu deuten: Schließlich wird das so betitelte erste Philharmonische Konzert der neuen Spielzeit am 3. September mit dem Werk von Antonín Dvorák der neue Generalmusikdirektor dirigieren. Gestern wurde Daniel Huppert im Haus Müngsten von den beiden Oberbürgermeistern, den Kulturdezernenten, den Kulturmanagern und Vorsitzenden der Kulturausschüsse von Solingen und Remscheid gemeinsam vorgestellt und präsentierte anschließend das Programm für seine erste Spielzeit. Auch der Geschäftsführer der Bergischen Symphoniker, Stefan Schreiner, freute sich über den Nachfolger von Peter Kuhn, der sich anschickt, dessen erfolgreiche Arbeit fortzusetzen und mit eigenen Akzenten zu versehen.

Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben

Daniel Huppert wurde 1980 in Kaiserslautern geboren, studierte Violoncello und Dirigieren in Saarbrücken und Weimar und ist aktuell noch Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin. Zusätzlich hat er eine Professur für Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater Rostock inne und ist seit 2016 Chefdirigent der Zuger Sinfonietta / Schweiz. Im September 2018 wurde er unter 50 Bewerbern zum neuen GMD gewählt und hat einen Fünf-Jahres-Vertrag unterschrieben. Die Chemie mit den Bergischen Symphonikern habe bei dem Probe-Dirigat sofort gestimmt, betonten die Orchester-Musiker.

Huppert betonte seine Vorliebe für die Oper. Er möchte die Sparte pflegen und hat drei Hochkaräter für die kommende Saison ausgewählt: „Tosca“ von Puccini, „Pariser Leben“ von Offenbach und Mozarts „Entführung aus dem Serail“. Und für Musicalfreunde gibt es den unzerstörbaren Klassiker „My Fair Lady“. Beim ersten Familienkonzert wird der Moderator Ralf Caspers, bekannt aus der „Sendung mit der Maus“, durchs Programm leiten. Beim zweiten Familienkonzert geht es um „Carmen – die schönste Kuh aus Spanien“ mit Musik von George Bizet.

Oberbürgermeister Tim Kurzbach, der den neuen Mann am Pult gemeinsam mit seinem Amtskollegen Burkhard Mast-Weisz im Bergischen willkommen hieß, zeigte sich zuversichtlich, dass Huppert sein wesentliches Ziel erreicht: „Die Bürgerinnen und Bürger sollen stolz auf ,ihre‘ Symphoniker sein und sich zunehmend mit dem Orchester als Kultur-Marke identifizieren.“ Dieses wird in einer GmbH geführt, die zu gleichen Teilen den Städten Remscheid und Solingen gehört. Bis zum Ende der Spielzeit 2028/2029 ist der Erhalt der Bergischen Symphoniker garantiert.

 

Liane Rapp

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